Der Drache geht, die Mühle bleibt!
Unter diesem Motto werden wir, die Familie Schembritzki unser Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“ in diesem Monat beenden. Es war eine wunderbare und magische Zeit, in der wir alles, was wir erreichen wollten und konnten auch realisiert haben. Das Loslassen von der Naturinsel fällt uns somit nicht leicht, ist aber aufgrund verschiedener Prozesse in der Vergangenheit nötig geworden. Wir stehen, aufgrund eines zweiten Grundstückeigentümers, der das Projekt 2009 verließ, nicht alleine im Grundbuch. Die Bemühungen, unsererseits, in den letzten vier Jahre einen Konsens zu erreichen waren leider nicht erfolgreich. Unter Anderem scheiterte aufgrund dessen eine Förderung zum Neubau der Scheune kurz vor der Durchführung. Wegen diesen unlösbaren Eigentumsdifferenzen kommt es am 6.1.2014 in Leipzig zur Zwangsversteigerung in Folge eines von unserer Seite freiwillig abgebrochenen Mietkaufes. Interessenten können sich wegen Details gerne mit uns per E-mail in Verbindung setzen. Die Internetseiten werden als Erinnerung im Netz bleiben. Des weiteren suchen noch die Wollschweine, ein Solarkocher, Schubkarren, etc. neue Besitzer.
Rückblick auf zehn zauberhafte Jahre „Naturinsel Drachenmühle“
Am Rande eines Naturschutzgebietes, eingebettet in Wiesen, Auenwald und die alten Mühlbäche liegt die ehemalige kulturhistorische und denkmalgeschützte Wassermühle. Zu dem Anwesen gehören mit Wohnhaus, Mühlenhaus, Kornspeicher, Scheune, Back- und Hühnerhaus. Für den Namen des Projektes wurde „Naturinsel Drachenmühle“ gewählt, da Drachen in der alten Mythologie die Hüter von großen Schätzen sind. Da der Menschheit größter Schatz die Erde ist, wählten wir den Drachen symbolisch zum Schutz der Natur und des heimischen Ökosystems. Das Grundkonzept dieses Projektes war, entgegen dem Trend des hektischen, Zeit- und Konsumorientierten Lebensstiles, stärker in Verbindung mit Mutter Erde zu leben. Es ging um die Entwicklung der verschiedenen Aspekte eines nachhaltigen Lebenskonzeptes auf der Basis von lokalen Ressourcen und Standortfaktoren. Grundsätzlich haben wir versucht mit sowohl finanziell als auch technisch geringst möglichem Aufwand zu arbeiten. Ein wichtiger Aspekt war auch, diesen Lebensstil mit daran interessierten Personen zu teilen. In zahlreichen Seminaren, Workshops und Projekten konnten wir unser zum größten Teil autodidaktisch erlerntes, aber auch durch Fach-Literatur erworbenes Wissen und die Erfahrungen weitergeben.
Hier ein paar Beispiele unserer zahlreichen Projekte:
- Bildung für nachhaltige Entwicklung: Kinder von über 80 Schulklassen haben unser Projekt in den letzten 4 Jahren kennen gelernt, sind auf Bäume geklettert, haben gesehen, gefühlt, gelauscht, geschnuppert und unsere Wollschweine gefüttert
- Naturschutz: Wir wurden Teil der „Natura 2000 (FFH)“ und haben ebenfalls die Beachtung des § 26 SächNatSchGe durchgesetzt
- Öffentlichkeitsarbeit: Jährliche Veranstaltungen wie z.B. „Tag der offenen Tür“, UNESCO- Aktionstage, etc.
- Medienpräsenz: „Heute“ Nachrichten des ZDF, 3Sat, Zahlreiche Zeitungsartikel wie z.B. im Rolling Stone's Magazin, Oya, Badische Zeitung, OAZ, Mitteldeutsche Zeitung, Radio MDR Sachsen, selbst-gestaltete Website : www.drachenmuehle.de
- Biomeiler: Wir haben insgesamt drei Biomeiler gebaut, bei welchen der aerobe Abbau organischen Materials durch Mikroorganismen Wasser erhitzt
- Permakultur: Von Anfang an wurde unser Garten nachhaltig mit lokalen Ressourcen bewirtschaftet und Interessenten die Grundlagen der Permakultur nahe gebracht
- Kräuterkunde: Unser Wissen über Kräuter, Kultur- und Wildpflanzen ist in den letzten 10 Jahren beträchtlich gewachsen und wurde im Alltag und in Seminaren an viele Kräuterfreunde weiter gegeben.
- Ökologisches Bauen: Ausbau und Erhalt der alten Gebäude mit ökologischen Baumaterialien wie z.B. Steinen, Lehm, Schilfmatten, Ökofarben und Pigmenten
Für dieses Engagement wurden wir sowohl 2009/10 als auch 2011/12 von der Unesco (UN) als Welt-Dekade Projekt für „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Unser Umweltbildungsprojekt für Kinder, mit dem Namen „Drachenstark“, wurde 2011 für die „Ideen Initiative Zukunft“ ausgezeichnet.
Unsere Besucher kamen aus vielen Ländern wie beispielsweise Frankreich, Spanien, Italien, England, Holland, Polen, Israel, Kanada, Australien und Kolumbien. Der Austausch von Ideen und Erfahrungen im gemeinsamen Alltag war uns stets wichtig. Somit wurde die Drachenmühle Teil eines weltweiten Netzwerks unkommerzieller, nachhaltiger und ökologischer Lebens-Oasen. Wir wissen, dass wir viele inspirieren und ermuntern konnten ihre Lebensweise positiv zu reflexionieren und einen tieferen Zugang zu sich und der Natur zu finden. Mögen daraus weitere Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit gestaltet werden.
Wir möchten abschließend ein riesiges Dankeschön an alle Freunde, Helfer, guten Geister und Drachenmühlenbegeisterte aussprechen. Besondere Dankbarkeit gilt den Handwerkern auf der Walz. Wir bedanken uns herzlich bei den Nachbarn, der Gemeinde und all dehnen die uns jahrelang begleitet und unterstützt haben. Vielen vielen Dank an alle die mit uns musiziert, jongliert, getanzt, gesungen, ums Feuer gesessen und geredet haben. All denen die uns Mut zu gesprochen haben, uns tatkräftig unterstützt oder mit Spenden weiter geholfen haben. Zu guter Letzt, ein strahlendes Dankeschön an all die frohen Kindern die hier ebenso viel Spaß hatten wie wir.
Der Drache geht, die Mühle bleibt! Egal wo wir sind, wir werden unser Lebensprojekt fortsetzen, weiterhin Wildkräuter essen, Biomeiler bauen und dies alles mit Freunden teilen. Wir möchten euch auch weiterhin positiv dazu inspirieren, achtsamer mit unser aller Lebensgrundlage, der Erde umzugehen. Wir haben nämlich nur diese eine.

Eure Familie Schembritzki

Donnerstag, 9. Juni 2011

Bauernsternfahrt @ Drachenmühle



Moin Moin

Die Bauersternfahrt mit Wam Kat kam kurz auf der Naturinsel Drachenmühle vorbei und haben Solidarität gezeigt. Wir zeigen auch Solidarität und : Angela.. wir müssen reden!

Grüße von der Naturinsel

RollingStones @ Drachenmühle



Moin Moin

Das Deutsche RollingStones Magazin war einen ganzen Tag bei uns, mit dem Fotograf Dieter Eikelpoth und Crew!

In der nächsten Ausgabe könnt Ihr uns finden :-)

Samstag, 4. Juni 2011

... Biogasanlagen und co.

: Mal von unterwegs: Also Grün ist nicht wirklich das Beste aber besser als der ganze andere Rest! Allerdings sollten die Grünen verstehen, das vor allem GEN, ATOM und die ländliche AgroTechnik das übel sind... hier wird eine BioGas Anlage nach der nächsten gebaut, zum verbrennen von Weizen und Mais... es werden die Streuobstalleen abgeholzt, weiterhin Flurbereinigung betrieben... der Bürger ist leider mittlerweile so verdummt worden der kann nix mehr ändern... also Aufgabe der Politik... die sollten mal ganz pragmatisch sein und auf Land schauen, zu den Bürgern gehen und aufklären mit Taten.. :: ich denke die Zeit ist mal wieder reif Taten vor blabla zu stellen... während nämlich durch andere Politik abgelenkt wird, bauen die gemütlich neue Biogasanlagen auf dem Land... anstelle Nahrungsmittel. Bio-Zwiebeln aus Ägyten, Bio-Tomaten aus Israel.. es ist zum heulen im Supermarkt...

„Naturinsel Drachenmühle“ Herzlich Willkommen an Pfingsten 2011 :-)

  • Sonntag 12. Juni 2011 / Tag der offenen Tür “Einblicke”
  • Montag 13. Juni 2011 / Unser dritter deutscher „Mühlentag“!

An diesen beiden Pfingsttagen, von 13.o0 bis 22.o0 Uhr, öffnet die
„Naturinsel Drachenmühle“ ihre Tore für euch.

Es erwarten euch Einblicke in die „Naturinsel Drachenmühle“ und Führungen sowie unsere neuen Bienenkisten, Biomeiler 2.0, Tipi, Permakulturgarten, ... und ein drachenstarkes Kinderparadies!

Programm

  • Führungen durch die kulturhistorische denkmalgeschützte Wassermühle
  • Biomeiler, Permakultur- und Kräuterkunde, eine Exkursion mit Christian Schembritzki
  • Bienenkisten, Insektenhotel und Gartenneuheiten
  • Ein Kinderparadies z.B. Körperbemalung, Baumhaus, Dschungelpfad, Tipi...
  • Ab ca. 19 Uhr im Programmkino „Drachenbar“ Filme über Biomeiler, Landwirtschaft, Biodiversität, Strohballenhäuser.. // Eintritt frei.
  • Lagerfeuer am Abend (bei schönem Wetter)

Unsere Wollschweine, Osko, Schafe, Seidenhühner, Gänse.. freuen sich auf euch & der Garten der Naturinsel Drachenmühle, im Naturschutzgebiet der Döllnitzaue, lädt zum jonglieren, musizieren, schlendern und verweilen ein :O)

Für gutes Essen (Mediterran z.B. Schafskäse..) & gekühlte Getränke (Bier, Limo..) oder Kaffee ist gesorgt, alles in Bio, ist ja logisch ;-)

Bringt gerne eure Freunde mit und genießt die Zeit!
Mit ökologischen Grüßen, Familie Schembritzki.

~~~

Wegezoll 5,- Euro, zum Erhalt der denkmalgeschützten Mühle (ink. Programm)
Bitte respektiert, dass die Naturinsel Drachenmühle ein zigarettenfreier Ort ist den Hunde nur an der Leine betreten dürfen, zum Schutz unserer Kinder und Haustiere!

Donnerstag, 26. Mai 2011

Baukurs / Obertonfloete auf der Naturinsel Drachenmuehle vom 8.Juli bis 10 Juli.2011




Zeit

Freitag, 8. Juli um 13:30 - 10. Juli um 15:30

Ort
Drachenmuehle Schweta

Erstellt von
http://obertonfloete.de/

Weitere Informationen

Die eigene Flöte zu bauen ist für viele ein uralter Wunsch, hier soll er wahr werden.
Der Bau einer Holunderflöte bedarf einiger Erfahrung wenn sie gut klingen soll, Max Brumberg wird Sie begleiten und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Handwerkliches Geschick und der sichere Umgang mit Messer und scharfen Werkzeug sind erwünscht. Das getrocknete Holz des schönen Hollerbaumes für unsere Flöten sowie Werkzeug wird gestellt. Sie werden alle Arbeitsschritte vom Bohren, Schnitzen, Labium erstellen, Stimmen, Schmirgeln und Lackieren lernen und den Holler ganz nah kennen lernen. Am Ende halten sie Ihre selbstgebaute Flöte in den Händen.

Ablauf:
Donnerstag Abend koennen die ersten schon anreisen, wer mag kann sich sein Holz aussuchen und bohren. Wir werden den Freitag mit einem guten Brunch beginnen und so gestaerkt in den Tag gehen. Einer nach dem Anderen wird seine Floete bohren. Dannach wird sie entrindet und zur richtigen Wandstaerke gehobelt. Zihl ist es, das wir am Samstag alle unser Labium (der Teil wo der Ton entsteht) geschnitzt haben und die Floete fertig zum Oelen oder Lackieren ist. Da viele Arbeitsschritte sehr eng betreut werden muessen haben die einzelnen Teilnehmer immer wieder Freiraum zur eigenen Gestaltung zur Verfuegung.
Abends werden wir in geselliger Runde sitzen, musizieren und Geschichten erzaehlen, die Teilnehmer sind herzlich eingeladen Instrumente, Geschichten und Dinge die uns den Abend versuessen mitzubringen. Wer schon am Donnerstag anreist hat das Vergnuegen Hollergeschichten von Christian zu lauschen.

190,- EUR Kosten inkl. all !! : Material, Vorort Orga, Essen (Ökologisch, Gesund & Vegetarisch) // Unterkunft (im Gästezimmer, Zelt, Hängematte im Baum, Strohscheune oder Baumhaus)


max. Teilnehmer: 10-15

Anreise ab Donnerstag Abend, spaetestens Freitag Abend
Abreise Sonntag Nachmittag

Info und Anmeldung Naturinsel Drachenmühle http://drachenmuehle.de/Dragonmill_Flyer.htm
034362 44390
christian(at)drachenmuehle.de

Obertonfloete/Obertonflöte Spielkurs Spielanleitung Overtoneflute Course

Mittwoch, 4. Mai 2011

13.-15.Mai / 20.-22.Mai --> Permakultur - Biomeiler – Infoseminar

„Der Atem des Drachen stellt sich vor“

Permakultur - Biomeiler – Infoseminar


Von: Freitag, 13. Mai – 18 Uhr

Bis: Sonntag, 15. Mai – 14 Uhr

UND/ODER

Von: Freitag, 20. Mai – 18 Uhr

Bis: Sonntag, 22. Mai – 14 Uhr

Veranstalter: Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“

Ort: „Naturinsel Drachenmühle“ in 04769 Schweta (Sachsen)

Kosten: 120,- € (80,- € für Permakulturstudenten)

Seminarleiter: Christian Sven Schembritzki und Falk Pißler

Permakultur, Biomeiler und Tree Bog im Garten des Drachen

An diesen Wochenenden wird die praktische Umsetzung von Permakultur auf dem Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“ vorgestellt. Es soll ein geschützter Raum entstehen, der den Teilnehmenden einen intensiven Austausch ermöglicht, gelebte Permakultur erfahren wird und euch befähigt, danach einen eigenen Biomeiler und Treebog bauen zu können. Den Hauptschwerpunkt stellen Erläuterungen zu Aufbau und Funktionsweise des neuen Biomeilers (Erklärung siehe unten), der vom 08. bis 10. April errichtet wurde, dar. Dazu wird auf die Verwendung des Holzkompost des alten Biomeilers im Permakulturgarten eingegangen. Weiterhin werden die dort genutzten Gewächse, verschiedene Beetstrukturen, die Einbindung alter Haustierrassen, der Gewürz- und Kräutergarten sowie Aufbau und Funktion des Treebogs (Erklärung siehe unten) vorgestellt.

Ebenso könnt ihr von den Erfahrungen, die durch den alten Biomeiler der letzten drei Jahre und den Bau des neuen Biomeilers gesammelt wurden, profitieren und so eventuelle Fehler bei der eigenen Umsetzung vermeiden.

Permakultur ist ein Oberbegriff für die Entwicklung und Anwendung von ethisch basierten Leitsätzen und Prinzipien zur Planung, Gestaltung und Erhaltung zukunftsfähiger Lebensräume. Schwerpunkte bilden dabei Nahrungsproduktion, Energieversorgung, Landschaftsplanung und die Gestaltung sozialer (Infra-)Strukturen. Grundgedanke ist ein Wirtschaften mit erneuerbaren Energien und naturnahen Stoffkreisläufe im Sinne einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Nutzung aller Ressourcen.

Beim Biomeiler handelt es sich um eine einfache, vom französischen Forstwart Jean Pain in den 70er Jahren entwickelte Anlage zur energetischen und landwirtschaftlichen Nutzung von Biomasse. Ca. 80 m³ Holzhackschnitzel werden hierfür zu einem über 3 m hohen Haufen aufgeschichtet und anschließend von Mikroorganismen durch aerobe Fermentation (Kompostierung) in einem Zeitraum von 18 bis 24 Monaten zu enorm hochwertigem Kompost umgewandelt. Dabei entstehen Temperaturen von ca. 70° C. Im inneren des Meilers befinden sich Rohrleitungen, die die Funktion eines Wärmetauschers übernehmen. Die Rohre werden je nach Anwendungsfall von Luft oder Wasser durchströmt und die abgeführte Wärme kann zur Warmwassergewinnung oder Beheizung von Wohn- oder Gewächshäusern genutzt werden. Weiterhin ist es möglich, in einem eingelassenem Tank Biogas zu produzieren. Der nach Ablauf des Prozesses entstandene Holzkompost kann dann zur Aufforstung oder für die biologische Landwirtschaft genutzt werden. Der Biomeiler ist nicht zur industriellen Nutzung gedacht, eher für kleinere Dimensionen, also zur lokalen und dezentralen Anwendung. Er kann mit geringem technischen Aufwand gebaut und verwendet werden, was sicher einen großen Vorteil gegenüber modernen Holzverbrennungsanlagen darstellt. Zudem wird nicht der gesamte Kohlenstoff zu Kohlendioxid oxidiert (= entstehende Wärme), sondern zum Teil in Form von hochwertigem Humus im Kompost gespeichert. Mit dem Kompost als Mulchschicht entsteht neuer fruchtbarer Boden, in dem Kohlenstoff gespeichert ist. Somit gelangt auch weniger CO2 in die Atmosphäre. Laut Jean Pain wirkt sich der entstandene Kompost auf Grund der enthaltenen Mikroorganismen und Nährstoffe sehr positiv auf Vitalität, Ertrag und Qualität der Gewächse bzw. Früchte aus. Er beschrieb weiterhin, dass selbst in der regenarmen Provence im Sommer nicht mehr gewässert werden musste.

Der Treebog ist eine von dem Briten Jay Abrahams (Leiter des britischen Permakulturverbands) entwickelte Form des Kompostklos, die von Weiden oder anderen Nährstoffhungrigen Gewächsen umgeben ist. Im Gegensatz zu konventionellen Bauweisen muss dieser nicht entleert werden, da der entstehende Kompost sehr schnell von den Weiden verbraucht wird.

Die Seminarleiter

Christian Sven Schembritzki ist Initiator und Projektleiter der Naturinsel. Seine siebenjährige Erfahrung dort mit regenerativen Energien, Permakultur und Nachhaltigkeit, Ökolandbau, in der Kinder- und Umweltpädagogik, der Forstarbeit, Streuobstbaumpflege, der Tierhaltung und deren Einsatz in der Landschaftspflege und im Schamanismus machen ihn zu einem kompetenten Ansprechpartner in Bezug auf zukunftsfähige Lebensweisen. Zu seinen heute gelebten Ansichten kam er unter anderem durch seine 5jährige Weltreise, auf der er oft zu Fuß unterwegs war und viele Kulturen der Welt kennenlernte. Während dieser Zeit hat er eine internationale Jonglier- und Pantomimeausbildung genossen und initiiert auch heute noch Jonglierconventions auf der Drachenmühle. Das Projekt „Naturinsel Drachenmühle“ wurde gerade zum zweiten Mal in Folge als offizielles Projekt der UN-Dekade zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Falk Pißler studiert Umweltmeßtechnik an der FH Jena sowie Permakulturdesign an der Permakultur-Akademie und war bei Aufbau und Planung des letzten Biomeilers beteiligt.

Infrastruktur

Geschlafen wird in Mehrbettzimmern oder in der Scheune auf Stroh gebettet. 1 Doppelzimmer ist vorhanden und für einen Aufpreis von 30,- € buchbar.

Die Bar mit ökologischen Snacks und Getränken ist ganztags geöffnet (Limonaden, Säfte, Bier, Wein, Schokolade, Chips, Gummibärchen, Fruchtschnitten).

Für die Abende gibt es die Möglichkeit, themenrelevante Filme über einen Beamer anzuschauen, es wird aber auch ein Lagerfeuer brennen, an dem Gespräche und ein gemütliches Zusammensein zum ausklingen des Tages stattfinden können.

Kursgebühr

120,- € pro Person. Studenten der Permakultur-Akademie zahlen 80,- €. Darin sind 2 Über-nachtungen, die biologische und vegetarische Verpflegung von Freitag Abend bis Sonntag Mittag, Getränke wie Tee, Wasser, Saft und der morgendliche Kaffee sowie die Kursinhalte enthalten. Kinder unter 12 Jahren zahlen 30,- € für Verpflegung.

Ablauf

Freitag:

  • Anreise von 12 Uhr bis 18 Uhr
  • Vorstellungsrunde
  • Führung über die „Naturinsel Drachenmühle“
  • gemeinsames Abendessen
  • Biomeilerfilm und Lagerfeuer

Samstag:

  • gemeinsames Frühstück
  • Funktion, Aufbau und Nutzungsmöglichkeiten des Biomeilers
  • gemeinsames Mittagessen
  • Funktion und Aufbau des Treebogs
  • Führung und Erklärungen im Permakulturgarten
  • gemeinsames Abendessen
  • Lagerfeuer und Filmabend

Sonntag:

  • gemeinsames Frühstück
  • Themen nach Bedarf
  • gemeinsames Mittagessen
  • Abschlußrunde

Sonstiges !!

Mitgebracht werden sollten: Isomatte, Schlafsack, Stirnlampe, Hausschuhe, Handtuch, witterungsfeste Kleidung und Schuhe bei Matschwetter, keine Hunde und gute Laune.

Gestattet sind nur Wasch- und Reinigungsmittel auf ökologischer Basis, denn der Wasserkreislauf auf der Drachenmühle soll keinen Schaden nehmen! (Kann auch vor Ort gekauft werden)

Außerdem ist die Drachenmühle ein Handy- und rauchfreier Ort. Im Eingangsbereich der Drachenmühle ist Platz dafür.

Den genauen Zeitplan und Wegbeschreibung zur Drachenmühle gibt es nach der Anmeldung.

Anmeldung

Per Mail an Christian Sven Schembritzki: info(ätt)drachenmuehle.de

Da noch nicht ganz klar ist, wieviele Teilnehmer zu welchem Wochenende Zeit haben, bitte euren Wunschtermin angeben!!

Weiterführende Informationen

zur Drachenmühle: www.drachenmuehle.de

Biomeiler-Infos: http://biomeiler.blogspot.com

zu Permakultur: http://www.permakultur-institut.de

Wir freuen uns auf euch, kreativen Austausch und ein schönes gemeinsames Wochenende!

Freitag, 15. April 2011

"Der Atem des Drachen"

"Der Atem des Drachen"

Vom 10. bis 12. April wurde auf der „Naturinsel Drachenmühle“ in Schweta (Sachsen) erneut ein sogenannter Biomeiler errichtet. Dabei handelt es sich um eine von dem französischen Forstwirt Jean Pain in den 70er Jahren entwickelte Methode zur ökonomischen und ökologischen Verwertung von Holzhäcksel. Damaliges Anliegen war es, mediterrane Wälder als Schutz vor Waldbränden zu entbuschen und wirtschaftlich und nachhaltig zu nutzen.

Der Biomeiler ist eine einfache Anlage zur energetischen Nutzung von Biomasse. Erzeugt werden dabei Wärme und Biogas. Ca. 80 m³ Holzhackschnitzel werden hierfür zu einem über 3 m hohen Haufen aufgeschichtet und anschließend von Mikroorganismen durch aerobe Fermentation (Kompostierung) in einem Zeitraum von 18 bis 24 Monaten - je nach Zusammensetzung des Materials - zu enorm hochwertigem Kompost umgewandelt. Dabei entstehen Temperaturen von ca. 70° C. Im Inneren des Meilers befinden sich Rohrleitungen, die die Funktion eines Wärmetauschers übernehmen. Die Rohre werden je nach Anwendungsfall von Luft oder Wasser durchströmt, so dass die abgeführte Wärme zur Warmwassergewinnung oder Beheizung von Wohn- oder Gewächshäusern genutzt werden kann. Weiterhin ist es möglich, in einem eingelassenem Tank Biogas zu produzieren. Der nach Ablauf des Prozesses entstandene Holzkompost kann dann zur Aufforstung oder für die biologische Landwirtschaft genutzt werden.

Die Anwendung des Biomeilers erfolgt nicht für die industrielle Nutzung, sondern im lokalen und dezentralen Bereich. Er kann mit geringem technischem Aufwand gebaut und verwendet werden, was sicher einen großen Vorteil gegenüber modernen Holzverbrennungsanlagen darstellt. Zudem wird nicht der gesamte Kohlenstoff zu CO2 oxidiert (entstehende Wärme), sondern zum Teil in Form von hochwertigem Humus im Kompost gespeichert. In diesem sind auch alle anderen Nährstoffe des Ausgangsmaterials enthalten. Diese könnten zwar auch nach der Verbrennung in Form von Asche ausgebracht werden, jedoch werden diese dann meist sehr schnell ausgewaschen. Mit dem Kompost als Mulchschicht hingegen entsteht neuer fruchtbarer Boden, in dem Kohlenstoff gespeichert ist. Somit gelangt auch weniger CO2 in die Atmosphäre.

Jeweils 25 Personen aus ganz Deutschland im Alter zwischen 4 und 65 Jahren nahmen an zwei Wochenenden an den Workshops mit dem Titel „Der Atem des Drachen“ teil. Unter ihnen befanden sich unter anderem Schüler und Lehrer der Montessori-Schule Dietramszell, ein Vertreter der Gemeinde Pfinztal vom Fachbereich Umwelt und Garten, ein Student aus Freiburg aus dem Bereich Bodenkunde, ein Architekt und ein Stadtratsmitglied aus Leipzig sowie Studenten der Permakultur Akademie. Für die kulinarische Versorgung der Teilnehmer mit ökologischem und vegetarischem Essen sorgte am zweiten Wochenende der Umwelt- und Friedens-Aktivist Wam Kat.

Unter Leitung von Christian Sven Schembritzki, dessen „Naturinsel“ die UNESCO bereits zum zweiten Mal in Folge als offizielles Projekt zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ deklarierte, wurde der alte Meiler (Biomeiler 1.0) abgebaut und zwei Wochen später ein neuer Biomeiler 2.0 errichtet. „Besonders schön ist bei solch einem Workshop natürlich auch das Gemeinschaftliche, die Dynamik, also eine dynamische Struktur gemeinsam zu entwickeln, in der alle Beteiligten integriert sind!“, so Schembritzki.

Zwei Jahre lang konnte durch den alten Meiler ein Gewächshaus beheizt werden und eine große Badewanne mit 2000 l betrieben werden. Unter dem Motto „Biomeiler 1.0 trifft Permakultur 2.0“ wurde der nun fertige Kompost am ersten Wochenende als Mulchmaterial in 20 cm dicken Schichten auf die Beete sowie unter Sträucher und Bäume des Permakultur-Gartens ausgebracht. Laut Jean Pain wirkt sich dieser auf Grund der enthaltenen Mikroorganismen und Nährstoffe sehr positiv auf Vitalität, Ertrag und Qualität der Gewächse bzw. Früchte aus. Pain beschrieb weiterhin, dass selbst in der regenarmen Provence im Sommer nicht mehr gewässert werden musste.

Am zweiten Wochenende fand die „Aktion Biomeiler 2.0“, nämlich der Aufbau des neuen Meilers, statt. Dies dokumentierte Tom Rüdiger mit seiner Kamera, (bald zu sehen auf der Homepage der „Drachenmühle“ und auf YouTube). Im Unterschied zum ersten Biomeiler ist dieses Mal das 230 m lange Rohrsystem spiralförmig statt zylindrisch verlegt worden. Zusätzlich kam ein perforiertes Rohr zur inneren Bewässerung der Anlage mit warmem Wasser zum Einsatz. Weiterhin wurde ein kleiner Biogas-Tank eingebaut, mit dem Experimente zur Gasproduktion möglich sind.

Aber nicht nur der 80 m³ große Meiler wurde errichtet, sondern auch ein „Terra-Preta“-Versuch im Inneren angelegt: Durch eingebrachte Holzkohlepartikel soll im entstandenen Kompost das Ausspülen von Nährstoffen verhindert und die Bodendurchlüftung sowie die Wasseraufnahmefähigkeit und -speicherkapazität erhöht werden. Weiterhin kann eine bessere Nährstoff- und Mineralienaufnahme durch Pflanzen erfolgen und Mikroorganismen ein perfekter Lebens- und „Rückzugsraum“ gegeben werden.

Verschiedene Messungen sollen im Verlauf der nächsten 2 Jahre genaue Daten über die energetische Ausbeute und den Ablauf der Verrottung liefern.

Da nur sehr wenige Informationen hinsichtlich dieser Technik existieren, dient die experimentelle Anlage in erster Linie zur Sammlung von Erfahrungen und Wissen zu Wirkmechanismen, Aufbau- und Nutzungsmöglichkeiten. So wurde auch eine Probe zur wissenschaftlichen Untersuchung des gereiften Komposts in ein Labor geschickt.

Damit ein Biomeiler wirklich nachhaltig ist und der Kompost hochwertig wird, gilt jedoch auch noch zu beachten, woher das Häckselmaterial stammt. Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern an Rändern der Autobahn oder stark befahrenen Straßen ist ungünstig, da die Schwermetallbelastung hier bedenkliche Ausmaße annimmt. In unseren Breiten macht auch die Verwendung von Unterholz der Wälder keinen Sinn, da hier keine akute Waldbrandgefahr herrscht und auf Grund der wenigen Waldflächen der Lebensraum für viele Tier- und Vogelarten sowieso schon zu knapp ist. Sinnvoll ist dagegen die Nutzung von Gartenschnitt, der in vielen Gemeinden zentral gesammelt und abgefahren wird. Desweiteren sollte dieser möglichst frisch sein und spätestens drei Wochen nach dem Schnitt verwendet werden.

Wer wirklich wissen möchte, wovon hier die Rede ist, der kommt entweder an Pfingsten zur Besichtigung oder meldet sich zu einem der Infotage auf der „Naturinsel Drachenmühle“ an (info(ätt) drachenmuehle.de; Tel.: 0-34362-4439-0; www.drachenmuehle.de).

Weitere Informationen zu den Workshops, Experimenten und den gewonnen Daten sowie regelmäßige Ergänzungen findet man unter: http://biomeiler.blogspot.com/.

Tina Bernecker, Falk Pißler und Christian Sven Schembritzki

Sonntag, 20. März 2011

Wizard geht wieder ans Feuer ;-)


Feedback zu 3Sat..

.... der Bericht Vivo 3Sat, Gott war der schlecht, so was langweiliges und tristes... das einzig schöne war die Kamera Einstellung! Die Reporterin hatte Valium in den Adern.. kein Atom Button zum ausschalten mit drin, keine Witze, gar nix..
~~~
Christian Sven

Freitag, 18. März 2011

Morgen Samstag (19.03.11) um 17.30 Uhr in 3Sat. Naturinsel Drachenmühle :-)

Hallo Freunde der Naturinsel Drachenmühle, damit Ihr wisst was wir hier alles machen, morgen in 3Sat wird eine Sendung kommen. VIVO um 17.30 Uhr 3Sat, also am 19.03.2011! Für alle die das nicht sehen können wird es Online auf 3Sat sein!

Viele Grüße,
Christian Sven

Sonntag, 6. März 2011

Tipiaufbau auf der Naturinsel / 23.03.2011

Hooray :-)

Zum lernen wie man es selber macht oder um seine Kenntnisse einzubringen : Am 23.03.2011 kommen unsere 2 Tipis (4 und 5 Meter) mit Ozan, Lining und Zubehör. Wer Lust hat beim Aufbau komme am 23.03.2011! Interessen an info[ätt)drachenmuehle.de

Keine Unkosten, nur das Essen und Schlafplatz mit Magichut!

Liebe Grüße,
Dragonmillcrew

Dragonshakti, Organic Movement, Juggling, BioRegional Animism, Performens and Focalizing

Wüstes Schloss Osterland goes Fire :-)


Dienstag, 22. Februar 2011

Bantam on Dragonmill

Die Idee ist einfach ...

Golden Bantam Karte

... und alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben, können mitmachen. Wir pflanzen Süßmais, aus dem wir auch Saatgut gewinnen. Deshalb haben wir das Recht, genau zu erfahren, wer in unserer Nachbarschaft Gentechnikmais anbaut. Unser Mais muß vor gentechnischer Verunreinigung, z.B. durch Pollenflug von Genmaisfeldern, geschützt werden. Wir wollen gemeinsam „Deutschland vergolden“

Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik. Machen Sie mit

Montag, 21. Februar 2011

Juggling 2011/Feb. am "Wüsten Schloss" Osterland Oschatz für die 800 Jahr Feier :-)


Christian Sven Schembritzki



The Photos are made by Sven Bartsch (Oschatz).
Thank "You", Brother!

Enjoy

~~~
Perfomer is:

Christian Sven Schembritzki
"Naturinsel Drachenmühle" / "Dragonmill"
Zur Mühle
04769 Schweta

Tele 0049 (0)34362 44390
E-Mail christian (ÄT) drachenmuehle.de

Montag, 14. Februar 2011

„Der Atem des Drachen“ – Biomeiler- Workshop / März und April 2011

Von: Freitag, 25. März – 18 Uhr
Bis: Sonntag, 27. März – 16 Uhr

UND

Von: Freitag, 08. April – 18 Uhr
Bis: Sonntag, 10. April – 16 Uhr

Veranstalter: Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“

PLZ / Ort: 04769 Schweta

Kosten: 120,- € komplett pro Kurs

Seminarleiter: Christian Sven Schembritzki

Kategorie: Kurs

Permakultur praktisch erfahren

An diesen Wochenenden wollen wir die Grundlagen der Permakultur und deren Umsetzung auf dem Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“ praktisch erfahren. Im Speziellen soll es darum gehen, den in Deutschland einzigartigen Biomeiler ab- und neu aufzubauen.

Beim Biomeiler handelt es sich um ein von dem Franzosen Jean Pain entwickeltes, ausgeklügeltes Verwertungssystem von Baum- und Strauchschnitt, welcher aufgeschichtet zu einem großen Holzkompost einen natürlichen Verrottungsprozess in Gang setzt. Im Inneren des Biomeilers entstehen dabei Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius. Die Verrottungswärme kann dann zur Warmwassergewinnung genutzt werden, indem man Wasserrohre durch den Haufen verlegt. So geschieht es derzeit auf der Drachenmühle. Des weiteren kann man mit Hilfe eines Biomeilers Biogas erzeugen und je nach dessen Größe Wintergärten, Gewächshäuser oder sogar ein Wohnhaus beheizen oder es auf ökologische Art und Weise mit Warmwasser versorgen.

Nach ca. 18 Monaten ist der Haufen verrottet und aus ihm ist hochwertiger Kompost mit allerlei Mikroorganismen entstanden, der den Boden gesunden lässt und den Pflanzen für ihr Wachstum bestens gebrauchen können.

An diesen Wochenenden soll ein geschützter Raum entstehen, der den Teilnehmenden einen intensiven Austausch ermöglicht und sie befähigt, danach selbständig einen eigenen Biomeiler bauen zu können. Außerdem können sie von den Erfahrungen durch den alten Biomeiler der letzten drei Jahre auf der Drachenmühle profitieren und so eventuelle Fehler von Beginn an vermeiden lernen. Des weiteren werden die Grundkenntnisse der Permakultur anschaulich vermittelt (am Beispiel des Treebogs, verschiedener Beetstrukturen, der Einbindung alter Haustierrassen, Gewürz- und Kräutergarten) und gemeinschaftliche Zusammenarbeit wird erprobt.

Kursstruktur

Wochenende 1

  • Alle Anwesenden stellen sich vor
  • erklärender Rundgang über die Drachenmühle
  • Begutachtung des alten Biomeilers mit fachgerechter Erklärung seiner Funktionsweise
  • Abtragen des Komposthaufens auf anliegende Beete und Beetpflege (mit Erklärung)
  • Fr. und Sa. Abend Planung des neuen Biomeilers
  • Organisation des Häckselmaterials und dessen Transport
  • Dreimal täglich eine leckere Biomahlzeit gemeinsam genießen
  • Abends Lagerfeuer und/oder Filme mit permakulturellem Schwerpunkt, je nach Interessenlage der Teilnehmer, Bar mit biologischen Snacks und Getränken ist vorhanden

Wochenende 2

  • Vorstellung der Teilnehmer, wenn neue Menschen dazu stoßen
  • Drachenmühle konkret: Permakultur praktisch anhand des Treebogs und verschiedener Beetstrukturen und der Kreislaufwirtschaft vor Ort
  • Gemeinsame Anlage des neuen, größeren Biomeilers (80-120m3)
  • Dreimal täglich leckeres Bioessen
  • Die Abende mit Lagerfeuer oder variabel durch Interessen der Teilnehmer, gemeinsamer Austausch

Infrastruktur

Geschlafen wird in Mehrbettzimmern, in der Scheune auf Stroh gebettet oder im Tipi. 2 Doppelzimmer sind vorhanden und für einen Aufpreis von jeweils 30,-€ buchbar. Mitgebracht werden sollten Isomatte, Schlafsack, Taschenlampe, Hausschuhe, witterungsfeste Kleidung und Schuhe bei Matschwetter und keine chemischen Wasch- oder Reinigungsmittel. Außerdem ist die Drachenmühle ein Handy- und rauchfreier Ort. Im Eingangsbereich der Drachenmühle ist Platz dafür.

Kursgebühr

120,-€ pro Person und Kurs. Darin sind 2 Übernachtungen, die Verpflegung von Freitagabend bis Sonntag Mittag und die Kursinhalte enthalten. Wir essen gemeinsam und vegetarisch. Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts und von 6-12 Jahren den halben Preis. Die Kurse sind auch einzeln buchbar.

Teilnehmerzahl

Mindestens 10, maximal 25 Teilnehmer

Der Moderator

Christian Sven Schembritzki ist Initiator und Projektleiter der Naturinsel. Seine siebenjährige Erfahrung dort mit regenerativen Energien, Permakultur und Nachhaltigkeit, Ökolandbau, in der Kinder- und Umweltpädagogik, der Forstarbeit, Streuobstbaumpflege, der Tierhaltung und deren Einsatz in der Landschaftspflege und im Schamanismus machen ihn zu einem kompetenten Ansprechpartner in Bezug auf zukunftsfähige Lebensweisen. Zu seinen heute gelebten Ansichten kam er unter anderem durch seine 5jährige Weltreise, auf der er oft zu Fuß unterwegs war und viele Kulturen der Welt kennenlernte. Während dieser Zeit hat er eine internationale Jonglier- und Pantomimeausbildung genossen und initiiert auch heute noch Jonglierconventions auf der Drachenmühle. Das Projekt „Naturinsel Drachenmühle“ wurde gerade zum zweiten Mal in Folge als offizielles Projekt der UN-Dekade zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Weiterführende Informationen

zur Drachenmühle unter: www.drachenmuehle.de

Mailkontakt: info@drachenmuehle.de

Biomeiler-Infos: http://biomeiler.blogspot.com

Die Infos zur Anreise erhaltet ihr nach der Anmeldung unter o.g. Mail-Adresse von Christian Sven Schembritzki oder ihr schaut schon mal selbst unter o.g. Webauftritt nach.

Wir freuen uns auf euch, kreativen Austausch und den Aufbau eines neuen Biomeilers!