Donnerstag, 16. Juni 2011
Donnerstag, 9. Juni 2011
Samstag, 4. Juni 2011
... Biogasanlagen und co.
„Naturinsel Drachenmühle“ Herzlich Willkommen an Pfingsten 2011 :-)
- Sonntag 12. Juni 2011 / Tag der offenen Tür “Einblicke”
- Montag 13. Juni 2011 / Unser dritter deutscher „Mühlentag“!
An diesen beiden Pfingsttagen, von 13.o0 bis 22.o0 Uhr, öffnet die
„Naturinsel Drachenmühle“ ihre Tore für euch.
Es erwarten euch Einblicke in die „Naturinsel Drachenmühle“ und Führungen sowie unsere neuen Bienenkisten, Biomeiler 2.0, Tipi, Permakulturgarten, ... und ein drachenstarkes Kinderparadies!
Programm
- Führungen durch die kulturhistorische denkmalgeschützte Wassermühle
- Biomeiler, Permakultur- und Kräuterkunde, eine Exkursion mit Christian Schembritzki
- Bienenkisten, Insektenhotel und Gartenneuheiten
- Ein Kinderparadies z.B. Körperbemalung, Baumhaus, Dschungelpfad, Tipi...
- Ab ca. 19 Uhr im Programmkino „Drachenbar“ Filme über Biomeiler, Landwirtschaft, Biodiversität, Strohballenhäuser.. // Eintritt frei.
- Lagerfeuer am Abend (bei schönem Wetter)
Unsere Wollschweine, Osko, Schafe, Seidenhühner, Gänse.. freuen sich auf euch & der Garten der Naturinsel Drachenmühle, im Naturschutzgebiet der Döllnitzaue, lädt zum jonglieren, musizieren, schlendern und verweilen ein :O)
Für gutes Essen (Mediterran z.B. Schafskäse..) & gekühlte Getränke (Bier, Limo..) oder Kaffee ist gesorgt, alles in Bio, ist ja logisch ;-)
Bringt gerne eure Freunde mit und genießt die Zeit!
Mit ökologischen Grüßen, Familie Schembritzki.
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Wegezoll 5,- Euro, zum Erhalt der denkmalgeschützten Mühle (ink. Programm)
Bitte respektiert, dass die Naturinsel Drachenmühle ein zigarettenfreier Ort ist den Hunde nur an der Leine betreten dürfen, zum Schutz unserer Kinder und Haustiere!
Donnerstag, 26. Mai 2011
Baukurs / Obertonfloete auf der Naturinsel Drachenmuehle vom 8.Juli bis 10 Juli.2011

Zeit
Freitag, 8. Juli um 13:30 - 10. Juli um 15:30
Ort
Drachenmuehle Schweta
Erstellt von
http://obertonfloete.de/
Weitere Informationen
Die eigene Flöte zu bauen ist für viele ein uralter Wunsch, hier soll er wahr werden.
Der Bau einer Holunderflöte bedarf einiger Erfahrung wenn sie gut klingen soll, Max Brumberg wird Sie begleiten und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Handwerkliches Geschick und der sichere Umgang mit Messer und scharfen Werkzeug sind erwünscht. Das getrocknete Holz des schönen Hollerbaumes für unsere Flöten sowie Werkzeug wird gestellt. Sie werden alle Arbeitsschritte vom Bohren, Schnitzen, Labium erstellen, Stimmen, Schmirgeln und Lackieren lernen und den Holler ganz nah kennen lernen. Am Ende halten sie Ihre selbstgebaute Flöte in den Händen.
Ablauf:
Donnerstag Abend koennen die ersten schon anreisen, wer mag kann sich sein Holz aussuchen und bohren. Wir werden den Freitag mit einem guten Brunch beginnen und so gestaerkt in den Tag gehen. Einer nach dem Anderen wird seine Floete bohren. Dannach wird sie entrindet und zur richtigen Wandstaerke gehobelt. Zihl ist es, das wir am Samstag alle unser Labium (der Teil wo der Ton entsteht) geschnitzt haben und die Floete fertig zum Oelen oder Lackieren ist. Da viele Arbeitsschritte sehr eng betreut werden muessen haben die einzelnen Teilnehmer immer wieder Freiraum zur eigenen Gestaltung zur Verfuegung.
Abends werden wir in geselliger Runde sitzen, musizieren und Geschichten erzaehlen, die Teilnehmer sind herzlich eingeladen Instrumente, Geschichten und Dinge die uns den Abend versuessen mitzubringen. Wer schon am Donnerstag anreist hat das Vergnuegen Hollergeschichten von Christian zu lauschen.
190,- EUR Kosten inkl. all !! : Material, Vorort Orga, Essen (Ökologisch, Gesund & Vegetarisch) // Unterkunft (im Gästezimmer, Zelt, Hängematte im Baum, Strohscheune oder Baumhaus)
max. Teilnehmer: 10-15
Anreise ab Donnerstag Abend, spaetestens Freitag Abend
Abreise Sonntag Nachmittag
Info und Anmeldung Naturinsel Drachenmühle http://drachenmuehle.de/Dragonmill_Flyer.htm
034362 44390
christian(at)drachenmuehle.de
Mittwoch, 4. Mai 2011
13.-15.Mai / 20.-22.Mai --> Permakultur - Biomeiler – Infoseminar
„Der Atem des Drachen stellt sich vor“
Permakultur - Biomeiler – Infoseminar
Von: Freitag, 13. Mai – 18 Uhr
Bis: Sonntag, 15. Mai – 14 Uhr
UND/ODER
Von: Freitag, 20. Mai – 18 Uhr
Bis: Sonntag, 22. Mai – 14 Uhr
Veranstalter: Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“
Ort: „Naturinsel Drachenmühle“ in 04769 Schweta (Sachsen)
Kosten: 120,- € (80,- € für Permakulturstudenten)
Seminarleiter: Christian Sven Schembritzki und Falk Pißler
Permakultur, Biomeiler und Tree Bog im Garten des Drachen
An diesen Wochenenden wird die praktische Umsetzung von Permakultur auf dem Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“ vorgestellt. Es soll ein geschützter Raum entstehen, der den Teilnehmenden einen intensiven Austausch ermöglicht, gelebte Permakultur erfahren wird und euch befähigt, danach einen eigenen Biomeiler und Treebog bauen zu können. Den Hauptschwerpunkt stellen Erläuterungen zu Aufbau und Funktionsweise des neuen Biomeilers (Erklärung siehe unten), der vom 08. bis 10. April errichtet wurde, dar. Dazu wird auf die Verwendung des Holzkompost des alten Biomeilers im Permakulturgarten eingegangen. Weiterhin werden die dort genutzten Gewächse, verschiedene Beetstrukturen, die Einbindung alter Haustierrassen, der Gewürz- und Kräutergarten sowie Aufbau und Funktion des Treebogs (Erklärung siehe unten) vorgestellt.
Ebenso könnt ihr von den Erfahrungen, die durch den alten Biomeiler der letzten drei Jahre und den Bau des neuen Biomeilers gesammelt wurden, profitieren und so eventuelle Fehler bei der eigenen Umsetzung vermeiden.
Permakultur ist ein Oberbegriff für die Entwicklung und Anwendung von ethisch basierten Leitsätzen und Prinzipien zur Planung, Gestaltung und Erhaltung zukunftsfähiger Lebensräume. Schwerpunkte bilden dabei Nahrungsproduktion, Energieversorgung, Landschaftsplanung und die Gestaltung sozialer (Infra-)Strukturen. Grundgedanke ist ein Wirtschaften mit erneuerbaren Energien und naturnahen Stoffkreisläufe im Sinne einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Nutzung aller Ressourcen.
Beim Biomeiler handelt es sich um eine einfache, vom französischen Forstwart Jean Pain in den 70er Jahren entwickelte Anlage zur energetischen und landwirtschaftlichen Nutzung von Biomasse. Ca. 80 m³ Holzhackschnitzel werden hierfür zu einem über 3 m hohen Haufen aufgeschichtet und anschließend von Mikroorganismen durch aerobe Fermentation (Kompostierung) in einem Zeitraum von 18 bis 24 Monaten zu enorm hochwertigem Kompost umgewandelt. Dabei entstehen Temperaturen von ca. 70° C. Im inneren des Meilers befinden sich Rohrleitungen, die die Funktion eines Wärmetauschers übernehmen. Die Rohre werden je nach Anwendungsfall von Luft oder Wasser durchströmt und die abgeführte Wärme kann zur Warmwassergewinnung oder Beheizung von Wohn- oder Gewächshäusern genutzt werden. Weiterhin ist es möglich, in einem eingelassenem Tank Biogas zu produzieren. Der nach Ablauf des Prozesses entstandene Holzkompost kann dann zur Aufforstung oder für die biologische Landwirtschaft genutzt werden. Der Biomeiler ist nicht zur industriellen Nutzung gedacht, eher für kleinere Dimensionen, also zur lokalen und dezentralen Anwendung. Er kann mit geringem technischen Aufwand gebaut und verwendet werden, was sicher einen großen Vorteil gegenüber modernen Holzverbrennungsanlagen darstellt. Zudem wird nicht der gesamte Kohlenstoff zu Kohlendioxid oxidiert (= entstehende Wärme), sondern zum Teil in Form von hochwertigem Humus im Kompost gespeichert. Mit dem Kompost als Mulchschicht entsteht neuer fruchtbarer Boden, in dem Kohlenstoff gespeichert ist. Somit gelangt auch weniger CO2 in die Atmosphäre. Laut Jean Pain wirkt sich der entstandene Kompost auf Grund der enthaltenen Mikroorganismen und Nährstoffe sehr positiv auf Vitalität, Ertrag und Qualität der Gewächse bzw. Früchte aus. Er beschrieb weiterhin, dass selbst in der regenarmen Provence im Sommer nicht mehr gewässert werden musste.
Der Treebog ist eine von dem Briten Jay Abrahams (Leiter des britischen Permakulturverbands) entwickelte Form des Kompostklos, die von Weiden oder anderen Nährstoffhungrigen Gewächsen umgeben ist. Im Gegensatz zu konventionellen Bauweisen muss dieser nicht entleert werden, da der entstehende Kompost sehr schnell von den Weiden verbraucht wird.
Die Seminarleiter
Christian Sven Schembritzki ist Initiator und Projektleiter der Naturinsel. Seine siebenjährige Erfahrung dort mit regenerativen Energien, Permakultur und Nachhaltigkeit, Ökolandbau, in der Kinder- und Umweltpädagogik, der Forstarbeit, Streuobstbaumpflege, der Tierhaltung und deren Einsatz in der Landschaftspflege und im Schamanismus machen ihn zu einem kompetenten Ansprechpartner in Bezug auf zukunftsfähige Lebensweisen. Zu seinen heute gelebten Ansichten kam er unter anderem durch seine 5jährige Weltreise, auf der er oft zu Fuß unterwegs war und viele Kulturen der Welt kennenlernte. Während dieser Zeit hat er eine internationale Jonglier- und Pantomimeausbildung genossen und initiiert auch heute noch Jonglierconventions auf der Drachenmühle. Das Projekt „Naturinsel Drachenmühle“ wurde gerade zum zweiten Mal in Folge als offizielles Projekt der UN-Dekade zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.
Falk Pißler studiert Umweltmeßtechnik an der FH Jena sowie Permakulturdesign an der Permakultur-Akademie und war bei Aufbau und Planung des letzten Biomeilers beteiligt.
Infrastruktur
Geschlafen wird in Mehrbettzimmern oder in der Scheune auf Stroh gebettet. 1 Doppelzimmer ist vorhanden und für einen Aufpreis von 30,- € buchbar.
Die Bar mit ökologischen Snacks und Getränken ist ganztags geöffnet (Limonaden, Säfte, Bier, Wein, Schokolade, Chips, Gummibärchen, Fruchtschnitten).
Für die Abende gibt es die Möglichkeit, themenrelevante Filme über einen Beamer anzuschauen, es wird aber auch ein Lagerfeuer brennen, an dem Gespräche und ein gemütliches Zusammensein zum ausklingen des Tages stattfinden können.
Kursgebühr
120,- € pro Person. Studenten der Permakultur-Akademie zahlen 80,- €. Darin sind 2 Über-nachtungen, die biologische und vegetarische Verpflegung von Freitag Abend bis Sonntag Mittag, Getränke wie Tee, Wasser, Saft und der morgendliche Kaffee sowie die Kursinhalte enthalten. Kinder unter 12 Jahren zahlen 30,- € für Verpflegung.
Ablauf
Freitag:
- Anreise von 12 Uhr bis 18 Uhr
- Vorstellungsrunde
- Führung über die „Naturinsel Drachenmühle“
- gemeinsames Abendessen
- Biomeilerfilm und Lagerfeuer
Samstag:
- gemeinsames Frühstück
- Funktion, Aufbau und Nutzungsmöglichkeiten des Biomeilers
- gemeinsames Mittagessen
- Funktion und Aufbau des Treebogs
- Führung und Erklärungen im Permakulturgarten
- gemeinsames Abendessen
- Lagerfeuer und Filmabend
Sonntag:
- gemeinsames Frühstück
- Themen nach Bedarf
- gemeinsames Mittagessen
- Abschlußrunde
Sonstiges !!
Mitgebracht werden sollten: Isomatte, Schlafsack, Stirnlampe, Hausschuhe, Handtuch, witterungsfeste Kleidung und Schuhe bei Matschwetter, keine Hunde und gute Laune.
Gestattet sind nur Wasch- und Reinigungsmittel auf ökologischer Basis, denn der Wasserkreislauf auf der Drachenmühle soll keinen Schaden nehmen! (Kann auch vor Ort gekauft werden)
Außerdem ist die Drachenmühle ein Handy- und rauchfreier Ort. Im Eingangsbereich der Drachenmühle ist Platz dafür.
Den genauen Zeitplan und Wegbeschreibung zur Drachenmühle gibt es nach der Anmeldung.
Anmeldung
Per Mail an Christian Sven Schembritzki: info(ätt)drachenmuehle.de
Da noch nicht ganz klar ist, wieviele Teilnehmer zu welchem Wochenende Zeit haben, bitte euren Wunschtermin angeben!!
Weiterführende Informationen
zur Drachenmühle: www.drachenmuehle.de
Biomeiler-Infos: http://biomeiler.blogspot.com
zu Permakultur: http://www.permakultur-institut.de
Wir freuen uns auf euch, kreativen Austausch und ein schönes gemeinsames Wochenende!
Dienstag, 19. April 2011
Freitag, 15. April 2011
"Der Atem des Drachen"
Vom 10. bis 12. April wurde auf der „Naturinsel Drachenmühle“ in Schweta (Sachsen) erneut ein sogenannter Biomeiler errichtet. Dabei handelt es sich um eine von dem französischen Forstwirt Jean Pain in den 70er Jahren entwickelte Methode zur ökonomischen und ökologischen Verwertung von Holzhäcksel. Damaliges Anliegen war es, mediterrane Wälder als Schutz vor Waldbränden zu entbuschen und wirtschaftlich und nachhaltig zu nutzen.
Der Biomeiler ist eine einfache Anlage zur energetischen Nutzung von Biomasse. Erzeugt werden dabei Wärme und Biogas. Ca. 80 m³ Holzhackschnitzel werden hierfür zu einem über 3 m hohen Haufen aufgeschichtet und anschließend von Mikroorganismen durch aerobe Fermentation (Kompostierung) in einem Zeitraum von 18 bis 24 Monaten - je nach Zusammensetzung des Materials - zu enorm hochwertigem Kompost umgewandelt. Dabei entstehen Temperaturen von ca. 70° C. Im Inneren des Meilers befinden sich Rohrleitungen, die die Funktion eines Wärmetauschers übernehmen. Die Rohre werden je nach Anwendungsfall von Luft oder Wasser durchströmt, so dass die abgeführte Wärme zur Warmwassergewinnung oder Beheizung von Wohn- oder Gewächshäusern genutzt werden kann. Weiterhin ist es möglich, in einem eingelassenem Tank Biogas zu produzieren. Der nach Ablauf des Prozesses entstandene Holzkompost kann dann zur Aufforstung oder für die biologische Landwirtschaft genutzt werden.
Die Anwendung des Biomeilers erfolgt nicht für die industrielle Nutzung, sondern im lokalen und dezentralen Bereich. Er kann mit geringem technischem Aufwand gebaut und verwendet werden, was sicher einen großen Vorteil gegenüber modernen Holzverbrennungsanlagen darstellt. Zudem wird nicht der gesamte Kohlenstoff zu CO2 oxidiert (entstehende Wärme), sondern zum Teil in Form von hochwertigem Humus im Kompost gespeichert. In diesem sind auch alle anderen Nährstoffe des Ausgangsmaterials enthalten. Diese könnten zwar auch nach der Verbrennung in Form von Asche ausgebracht werden, jedoch werden diese dann meist sehr schnell ausgewaschen. Mit dem Kompost als Mulchschicht hingegen entsteht neuer fruchtbarer Boden, in dem Kohlenstoff gespeichert ist. Somit gelangt auch weniger CO2 in die Atmosphäre.
Jeweils 25 Personen aus ganz Deutschland im Alter zwischen 4 und 65 Jahren nahmen an zwei Wochenenden an den Workshops mit dem Titel „Der Atem des Drachen“ teil. Unter ihnen befanden sich unter anderem Schüler und Lehrer der Montessori-Schule Dietramszell, ein Vertreter der Gemeinde Pfinztal vom Fachbereich Umwelt und Garten, ein Student aus Freiburg aus dem Bereich Bodenkunde, ein Architekt und ein Stadtratsmitglied aus Leipzig sowie Studenten der Permakultur Akademie. Für die kulinarische Versorgung der Teilnehmer mit ökologischem und vegetarischem Essen sorgte am zweiten Wochenende der Umwelt- und Friedens-Aktivist Wam Kat.
Unter Leitung von Christian Sven Schembritzki, dessen „Naturinsel“ die UNESCO bereits zum zweiten Mal in Folge als offizielles Projekt zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ deklarierte, wurde der alte Meiler (Biomeiler 1.0) abgebaut und zwei Wochen später ein neuer Biomeiler 2.0 errichtet. „Besonders schön ist bei solch einem Workshop natürlich auch das Gemeinschaftliche, die Dynamik, also eine dynamische Struktur gemeinsam zu entwickeln, in der alle Beteiligten integriert sind!“, so Schembritzki.
Zwei Jahre lang konnte durch den alten Meiler ein Gewächshaus beheizt werden und eine große Badewanne mit 2000 l betrieben werden. Unter dem Motto „Biomeiler 1.0 trifft Permakultur 2.0“ wurde der nun fertige Kompost am ersten Wochenende als Mulchmaterial in 20 cm dicken Schichten auf die Beete sowie unter Sträucher und Bäume des Permakultur-Gartens ausgebracht. Laut Jean Pain wirkt sich dieser auf Grund der enthaltenen Mikroorganismen und Nährstoffe sehr positiv auf Vitalität, Ertrag und Qualität der Gewächse bzw. Früchte aus. Pain beschrieb weiterhin, dass selbst in der regenarmen Provence im Sommer nicht mehr gewässert werden musste.
Am zweiten Wochenende fand die „Aktion Biomeiler 2.0“, nämlich der Aufbau des neuen Meilers, statt. Dies dokumentierte Tom Rüdiger mit seiner Kamera, (bald zu sehen auf der Homepage der „Drachenmühle“ und auf YouTube). Im Unterschied zum ersten Biomeiler ist dieses Mal das 230 m lange Rohrsystem spiralförmig statt zylindrisch verlegt worden. Zusätzlich kam ein perforiertes Rohr zur inneren Bewässerung der Anlage mit warmem Wasser zum Einsatz. Weiterhin wurde ein kleiner Biogas-Tank eingebaut, mit dem Experimente zur Gasproduktion möglich sind.
Aber nicht nur der 80 m³ große Meiler wurde errichtet, sondern auch ein „Terra-Preta“-Versuch im Inneren angelegt: Durch eingebrachte Holzkohlepartikel soll im entstandenen Kompost das Ausspülen von Nährstoffen verhindert und die Bodendurchlüftung sowie die Wasseraufnahmefähigkeit und -speicherkapazität erhöht werden. Weiterhin kann eine bessere Nährstoff- und Mineralienaufnahme durch Pflanzen erfolgen und Mikroorganismen ein perfekter Lebens- und „Rückzugsraum“ gegeben werden.
Verschiedene Messungen sollen im Verlauf der nächsten 2 Jahre genaue Daten über die energetische Ausbeute und den Ablauf der Verrottung liefern.
Da nur sehr wenige Informationen hinsichtlich dieser Technik existieren, dient die experimentelle Anlage in erster Linie zur Sammlung von Erfahrungen und Wissen zu Wirkmechanismen, Aufbau- und Nutzungsmöglichkeiten. So wurde auch eine Probe zur wissenschaftlichen Untersuchung des gereiften Komposts in ein Labor geschickt.
Damit ein Biomeiler wirklich nachhaltig ist und der Kompost hochwertig wird, gilt jedoch auch noch zu beachten, woher das Häckselmaterial stammt. Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern an Rändern der Autobahn oder stark befahrenen Straßen ist ungünstig, da die Schwermetallbelastung hier bedenkliche Ausmaße annimmt. In unseren Breiten macht auch die Verwendung von Unterholz der Wälder keinen Sinn, da hier keine akute Waldbrandgefahr herrscht und auf Grund der wenigen Waldflächen der Lebensraum für viele Tier- und Vogelarten sowieso schon zu knapp ist. Sinnvoll ist dagegen die Nutzung von Gartenschnitt, der in vielen Gemeinden zentral gesammelt und abgefahren wird. Desweiteren sollte dieser möglichst frisch sein und spätestens drei Wochen nach dem Schnitt verwendet werden.
Wer wirklich wissen möchte, wovon hier die Rede ist, der kommt entweder an Pfingsten zur Besichtigung oder meldet sich zu einem der Infotage auf der „Naturinsel Drachenmühle“ an (info(ätt) drachenmuehle.de; Tel.: 0-34362-4439-0; www.drachenmuehle.de).
Weitere Informationen zu den Workshops, Experimenten und den gewonnen Daten sowie regelmäßige Ergänzungen findet man unter: http://biomeiler.blogspot.com/.
Tina Bernecker, Falk Pißler und Christian Sven Schembritzki
Sonntag, 20. März 2011
Feedback zu 3Sat..
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Christian Sven
Freitag, 18. März 2011
Morgen Samstag (19.03.11) um 17.30 Uhr in 3Sat. Naturinsel Drachenmühle :-)
Viele Grüße,
Christian Sven
Freitag, 11. März 2011
Sonntag, 6. März 2011
Tipiaufbau auf der Naturinsel / 23.03.2011
Zum lernen wie man es selber macht oder um seine Kenntnisse einzubringen : Am 23.03.2011 kommen unsere 2 Tipis (4 und 5 Meter) mit Ozan, Lining und Zubehör. Wer Lust hat beim Aufbau komme am 23.03.2011! Interessen an info[ätt)drachenmuehle.de
Keine Unkosten, nur das Essen und Schlafplatz mit Magichut!
Liebe Grüße,
Dragonmillcrew
Dragonshakti, Organic Movement, Juggling, BioRegional Animism, Performens and Focalizing
Mittwoch, 23. Februar 2011
Dienstag, 22. Februar 2011
Bantam on Dragonmill
Die Idee ist einfach ...
... und alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben, können mitmachen. Wir pflanzen Süßmais, aus dem wir auch Saatgut gewinnen. Deshalb haben wir das Recht, genau zu erfahren, wer in unserer Nachbarschaft Gentechnikmais anbaut. Unser Mais muß vor gentechnischer Verunreinigung, z.B. durch Pollenflug von Genmaisfeldern, geschützt werden. Wir wollen gemeinsam „Deutschland vergolden“
Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik. Machen Sie mit
Montag, 21. Februar 2011
Montag, 14. Februar 2011
„Der Atem des Drachen“ – Biomeiler- Workshop / März und April 2011
Von: Freitag, 25. März – 18 Uhr
Bis: Sonntag, 27. März – 16 Uhr
UND
Von: Freitag, 08. April – 18 Uhr
Bis: Sonntag, 10. April – 16 Uhr
Veranstalter: Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“
PLZ / Ort: 04769 Schweta
Kosten: 120,- € komplett pro Kurs
Seminarleiter: Christian Sven Schembritzki
Kategorie: Kurs
Permakultur praktisch erfahren
An diesen Wochenenden wollen wir die Grundlagen der Permakultur und deren Umsetzung auf dem Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“ praktisch erfahren. Im Speziellen soll es darum gehen, den in Deutschland einzigartigen Biomeiler ab- und neu aufzubauen.
Beim Biomeiler handelt es sich um ein von dem Franzosen Jean Pain entwickeltes, ausgeklügeltes Verwertungssystem von Baum- und Strauchschnitt, welcher aufgeschichtet zu einem großen Holzkompost einen natürlichen Verrottungsprozess in Gang setzt. Im Inneren des Biomeilers entstehen dabei Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius. Die Verrottungswärme kann dann zur Warmwassergewinnung genutzt werden, indem man Wasserrohre durch den Haufen verlegt. So geschieht es derzeit auf der Drachenmühle. Des weiteren kann man mit Hilfe eines Biomeilers Biogas erzeugen und je nach dessen Größe Wintergärten, Gewächshäuser oder sogar ein Wohnhaus beheizen oder es auf ökologische Art und Weise mit Warmwasser versorgen.
Nach ca. 18 Monaten ist der Haufen verrottet und aus ihm ist hochwertiger Kompost mit allerlei Mikroorganismen entstanden, der den Boden gesunden lässt und den Pflanzen für ihr Wachstum bestens gebrauchen können.
An diesen Wochenenden soll ein geschützter Raum entstehen, der den Teilnehmenden einen intensiven Austausch ermöglicht und sie befähigt, danach selbständig einen eigenen Biomeiler bauen zu können. Außerdem können sie von den Erfahrungen durch den alten Biomeiler der letzten drei Jahre auf der Drachenmühle profitieren und so eventuelle Fehler von Beginn an vermeiden lernen. Des weiteren werden die Grundkenntnisse der Permakultur anschaulich vermittelt (am Beispiel des Treebogs, verschiedener Beetstrukturen, der Einbindung alter Haustierrassen, Gewürz- und Kräutergarten) und gemeinschaftliche Zusammenarbeit wird erprobt.
Kursstruktur
Wochenende 1
- Alle Anwesenden stellen sich vor
- erklärender Rundgang über die Drachenmühle
- Begutachtung des alten Biomeilers mit fachgerechter Erklärung seiner Funktionsweise
- Abtragen des Komposthaufens auf anliegende Beete und Beetpflege (mit Erklärung)
- Fr. und Sa. Abend Planung des neuen Biomeilers
- Organisation des Häckselmaterials und dessen Transport
- Dreimal täglich eine leckere Biomahlzeit gemeinsam genießen
- Abends Lagerfeuer und/oder Filme mit permakulturellem Schwerpunkt, je nach Interessenlage der Teilnehmer, Bar mit biologischen Snacks und Getränken ist vorhanden
Wochenende 2
- Vorstellung der Teilnehmer, wenn neue Menschen dazu stoßen
- Drachenmühle konkret: Permakultur praktisch anhand des Treebogs und verschiedener Beetstrukturen und der Kreislaufwirtschaft vor Ort
- Gemeinsame Anlage des neuen, größeren Biomeilers (80-120m3)
- Dreimal täglich leckeres Bioessen
- Die Abende mit Lagerfeuer oder variabel durch Interessen der Teilnehmer, gemeinsamer Austausch
Infrastruktur
Geschlafen wird in Mehrbettzimmern, in der Scheune auf Stroh gebettet oder im Tipi. 2 Doppelzimmer sind vorhanden und für einen Aufpreis von jeweils 30,-€ buchbar. Mitgebracht werden sollten Isomatte, Schlafsack, Taschenlampe, Hausschuhe, witterungsfeste Kleidung und Schuhe bei Matschwetter und keine chemischen Wasch- oder Reinigungsmittel. Außerdem ist die Drachenmühle ein Handy- und rauchfreier Ort. Im Eingangsbereich der Drachenmühle ist Platz dafür.
Kursgebühr
120,-€ pro Person und Kurs. Darin sind 2 Übernachtungen, die Verpflegung von Freitagabend bis Sonntag Mittag und die Kursinhalte enthalten. Wir essen gemeinsam und vegetarisch. Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts und von 6-12 Jahren den halben Preis. Die Kurse sind auch einzeln buchbar.
Teilnehmerzahl
Mindestens 10, maximal 25 Teilnehmer
Der Moderator
Christian Sven Schembritzki ist Initiator und Projektleiter der Naturinsel. Seine siebenjährige Erfahrung dort mit regenerativen Energien, Permakultur und Nachhaltigkeit, Ökolandbau, in der Kinder- und Umweltpädagogik, der Forstarbeit, Streuobstbaumpflege, der Tierhaltung und deren Einsatz in der Landschaftspflege und im Schamanismus machen ihn zu einem kompetenten Ansprechpartner in Bezug auf zukunftsfähige Lebensweisen. Zu seinen heute gelebten Ansichten kam er unter anderem durch seine 5jährige Weltreise, auf der er oft zu Fuß unterwegs war und viele Kulturen der Welt kennenlernte. Während dieser Zeit hat er eine internationale Jonglier- und Pantomimeausbildung genossen und initiiert auch heute noch Jonglierconventions auf der Drachenmühle. Das Projekt „Naturinsel Drachenmühle“ wurde gerade zum zweiten Mal in Folge als offizielles Projekt der UN-Dekade zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.
Weiterführende Informationen
zur Drachenmühle unter: www.drachenmuehle.de
Mailkontakt: info@drachenmuehle.de
Biomeiler-Infos: http://biomeiler.blogspot.com
Die Infos zur Anreise erhaltet ihr nach der Anmeldung unter o.g. Mail-Adresse von Christian Sven Schembritzki oder ihr schaut schon mal selbst unter o.g. Webauftritt nach.
Wir freuen uns auf euch, kreativen Austausch und den Aufbau eines neuen Biomeilers!
Mittwoch, 9. Februar 2011
Dienstag, 8. Februar 2011
Samstag, 5. Februar 2011
Great Videos on : Christian Sven Schembritzki in Schweta Germania :
Enjoy and "Wellcome Home".
Juggling home and you wellcome if you around!!
Christian Sven Schembritzki








