Man ist weniger duldsam gegenüber jenen Neigungen,
die man nicht mehr besitzt.
Montag, 30. Juni 2008
Casimir Delavigne, Die Schule der Alten
Samstag, 28. Juni 2008
Planet Diversity :Manifest: !

http://www.planet-diversity.org/de/manifest.html
Wir, Bürgerinnen und Bürger des Planeten der Vielfalt, sind aus allen Teilen der Erde zusammengekommen, um den Reichtum der biologischen und kulturellen Vielfalt zu feiern und zu ehren. Wir haben diese Vielfalt geerbt und sind entschlossen, dieses Erbe unvermindert und unbeschädigt an die Generationen nach uns weiterzugeben.
Wir treten der Hoffnungslosigkeit einer Welt entgegen, die sich auf Konsum, Wettbewerb und Zerstörung konzentriert und akzeptieren Missgunst, Geiz, Gewalt oder Angst nicht als Grundlage unserer Beziehungen untereinander und zu anderen Lebewesen. Wir wissen, dass eine andere Welt möglich ist, deren Grundlagen Gerechtigkeit, Gleichheit der Chancen und Frieden sind.
Alle Gegenden dieser Welt und alle Ökosysteme sind gleich wertvoll und erhaltenswert. Besonders kostbar sind uns jene Regionen der Welt, aus denen die Vielfalt der Lebensmittel entspringt, von denen wir alle abhängen.
Deshalb treten wir für die Pflege und Wiedergeburt des lokalen und regionalen Umgangs mit Natur und Kultur ein und wenden uns gegen eine gleichschaltende Globalisierung. Gemeinsam streben wir nach Gerechtigkeit und Gegenseitigkeit und bekämpfen alle Formen der Herrschaft über Menschen und andere Lebewesen.
Denn wir begreifen uns nicht als Herren uns Meister der Natur, sondern als ein Teil von ihr.
Wir streben nach Weisheit, in der sich Wissensdrang und Vorsicht paaren, so dass die Natur, die wir lieben und zu hegen und verstehen suchen, keinen Schaden nimmt. Wir kritisieren Arroganz und Gier, die dieses Vorsorgeprinzip missachten und damit die Grundlagen des Lebens auf dieser Erde gefährden.
Wir erstreben eine Welt, in der die Gesundheit aller Menschen und ihre Versorgung mit nahrhaften, sicheren und bezahlbaren Lebensmitteln gewährleistet werden.
Wir achten vorbehaltlos die Schönheit, Vielfalt, allseitige Verbundenheit und gegenseitige Abhängigkeit aller Lebewesen voneinander. Soweit es sich um unsere eigene Spezies handelt, gilt unsere besondere Wertschätzung
den HüterInnen des Saatguts und den BewahrerInnen traditionellen Wissens, denen, die gesunde Pflanzen säen, sammeln und ernten und denen, die sie als „slow food“ zubereiten und essen,
den Bäuerinnen, Kleinbauern und LandarbeiterInnen, die uns bis heute ernährt und erhalten haben und uns jetzt und in Zukunft ernähren und erhalten,
den AktivistInnen, die Transparenz und Öffentlichkeit, Verantwortung , Haftung und Öffentlichkeit fordern und erkämpfen,
den KünstlerInnen und DichterInnen, die uns die Augen, Ohren und Herzen öffnen,
den FriedensstifterInnen, die uns gegenseitigen Respekt und Hilfe vorleben und lehren,
den WissenschaftlerInnen, von denen wir lernen, im Einklang und in Zusammenarbeit mit der Natur zu handeln,
die Gelehrten, die uns daran erinnern, wie viel wir vergangenen Generationen schulden,
und die Propheten, die uns warnen, dass die kommenden Generationen über uns urteilen werden.
Schließlich danken wir auch all denen, deren Meinungen und Handlungen wir kritisieren, denn sie nötigen uns – so wie wir sie – zu mehr Klarheit und Klugheit.
Ihnen allen gilt unsere Achtung, denn wir alle miteinander sind die glücklichen Erben und die verantwortlichen Ahnen unserer gemeinsamen Heimat, „Planet Diversity“.
Umweltprojekt "Naturinsel Drachenmuehle"
www.drachenmuehle.deDas Ziel der Naturinsel Drachenmühle und uns ist es, einen dauerhaften Eco-Ort für Workshops & Seminare sowie einen dynamischen Erfahrungsaustausch zu schaffen ! Ohne kapitalistischen Hindergrund. Eingeladen sind alle die sich mit & in ihrer Natürlichkeit weiterentwickeln wollen ! Aber Bitte alle mit Ökospirit oder den Willen dazu : z.B. ... grüne Menschen, Jonglierer, Musiker, gute Erdwesen, Hippis, Wandersgesellen, Natürliche echte Rainbows, Permaculturefreaks, Ethnobotaniker, Handwerksburschen, Elfen, Pixis, Weltenbürger, Baumhausbauern, Gärtner, Pflanzenfreunde, freie nette natürliche ehrliche Menschen, Zimmermänner/frauen, Maurer/innen, Forstwirte, Schreiner, ...
Also wenn`s Euch inspiriert und Ihr kommen wollt : Heya und Holle, nutze die Chance auf der Naturinsel Drachenmühle mit dabei zu Sein. Wir wollen bis 2012/13, eine Selbstversorgende Permakultur Comunity werden.
UNESCO "Kulturelle Vielfalt – Europas Reichtum"

"Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden" - dies ist die Leitidee der UNESCO. Aus der Erfahrung des Zweiten Weltkrieges zog sie die Lehre, dass "ein ausschließlich auf politischen und wirtschaftlichen Abmachungen von Regierungen beruhender Friede die einmütige, dauernde und aufrichtige Zustimmung der Völker der Welt nicht finden kann. Friede muss - wenn er nicht scheitern soll - in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden" (aus der Verfassung der UNESCO vom 16. November 1945).
Die 1945 gegründete UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Ziel der UNESCO ist es, durch Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zur Erhaltung des Friedens und der Sicherheit beizutragen. Am 11. Juli 1951 trat die Bundesrepublik Deutschland der UNESCO bei, die DDR wurde 1972 Mitglied. Generaldirektor ist seit November 1999 der Japaner Dr. Koichiro Matsuura.
Kultur
1972 hat die UNESCO das "Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt" (Welterbekonvention) verabschiedet. Die Liste des UNESCO-Welterbes umfasst 830 Kultur- und Naturstätten. Darunter befinden sich 32 deutsche Stätten, zum Beispiel der Aachener Dom und die Berliner Museumsinsel, seit 2006 auch die Altstadt von Regensburg (siehe Foto). Der Bewahrung der kulturellen Vielfalt dient auch das "Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen", das auf der 33. Generalkonferenz der UNESCO im Oktober 2005 verabschiedet wurde. Mit diesem Übereinkommen wollen sich die UNESCO-Mitgliedstaaten ihren kulturpolitischen Gestaltungsspielraum erhalten.
*
http://www.auswaertiges-amt.de/KulturUebereinkommen.pdf
Die UNESCO widmet sich auch der Bewahrung kultureller Traditionen, handwerklicher und künstlerischer Fertigkeiten, mündlicher Überlieferungen und vom Aussterben bedrohter Sprachen. Dazu hat sie ein "Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes" beschlossen. Weitere Ziele des Kulturprogramms sind die Förderung des künstlerischen Schaffens und der Buchproduktion. Der "Welttag des Buches und Urheberrechts" (23. April) weist auf die zentrale Bedeutung des Buches auch in der Informationsgesellschaft hin.
Bildung
Weltweit können etwa 770 Millionen Erwachsene nicht lesen und schreiben. Über 100 Millionen Kinder besuchen keine Schule. Mit dem Programm "Bildung für alle" verfolgt die UNESCO das Ziel einer Grundschulbildung für alle Kinder. Die Verringerung der Analphabetenrate unter Erwachsenen steht im Zentrum der UNO-Weltdekade der Alphabetisierung (2003-2012), für die die UNESCO federführend ist. Im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen arbeiten weltweit über 7.500 Schulen zusammen. Auf ihrem Stundenplan stehen Menschenrechte, Nachhaltigkeit und der gerechte Ausgleich zwischen Arm und Reich. Die UNESCO ist auch für die Umsetzung der Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) verantwortlich. Ziel ist es, den Gedanken der nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen des Bildungssystems zu verankern.
Kommunikation und Information
Im Mittelpunkt des UNESCO-Programms Kommunikation und Information steht die Förderung moderner Wissensgesellschaften ("Knowledge Societies"), in denen die Meinungsfreiheit und der gleichberechtigte Zugang zu Information und Wissen ebenso verwirklicht sind wie Bildung für alle und kulturelle Vielfalt. Die UNESCO fördert Informationstechnologie als Entwicklungsfaktor zur Überwindung der "digitalen Kluft" zwischen armen und reichen Ländern. Durch die Ausbildung von Journalisten und den Aufbau unabhängiger Medien in Entwicklungsländern und Konfliktregionen trägt die UNESCO zu einer pluralistischen Presse weltweit bei. Das "Memory of the World"-Programm widmet sich der Bewahrung kultureller Zeugnisse aus Archiven, Bibliotheken und Museen. 2002 ist beispielsweise Beethovens Neunte Sinfonie in dieses Programm aufgenommen worden.
Wissenschaft
Nachhaltige Entwicklung sichert die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation und garantiert künftigen Generationen eine lebenswerte Zukunft. Im Netzwerk der über 480 UNESCO-Biosphärenreservate, darunter 14 in Deutschland, wird nachhaltige Entwicklung modellhaft umgesetzt. Langfristig angelegte UNESCO-Forschungsprogramme dienen dem Wissenstransfer und der internationalen Zusammenarbeit. Forschungsgebiete sind Trinkwasser, Ozeane, geologische Phänomene und die Biosphärenreservate. Nachhaltige Entwicklung steht auch im Mittelpunkt des sozialwissenschaftlichen Programms der UNESCO, weitere Schwerpunkte sind die sozialen Auswirkungen der Globalisierung, die Bekämpfung von Armut und AIDS. In der Bioethik hat die UNESCO neue weltweite Mindeststandards definiert. Beispiele sind die "Allgemeine Erklärung über das menschliche Genom und Menschenrechte", die "Erklärung zum Schutz genetischer Daten" und die "Allgemeine Erklärung über Bioethik und Menschenrechte".
Deutsche Vertretung bei der UNESCO in Paris
Deutschland ist durch eine Ständige Vertretung bei der UNESCO in Paris akkreditiert. Diese unterhält den laufenden Arbeitskontakt zum UNESCO-Sekretariat und ist für die Pflege der Beziehungen zur UNESCO zuständig.
Deutsche UNESCO-Kommission e.V.
Die UNESCO-Nationalkommissionen bilden ein im System der Vereinten Nationen einzigartiges Netzwerk. Ihre Aufgabe ist es, die Ziele der UNESCO in ihren Mitgliedstaaten zu fördern und in die Praxis umzusetzen. Sie beziehen die mit Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation befassten Organisationen und Institutionen des jeweiligen Landes in die Planung, Verwirklichung und Evaluierung des UNESCO-Programms ein. Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) wirkt als nationale Verbindungsstelle in allen Arbeitsbereichen der UNESCO. Als Mittlerorganisation der Auswärtigen Kulturpolitik wird die Deutsche UNESCO-Kommission vom Auswärtigen Amt institutionell gefördert. Ihr gehören bis zu 100 Mitglieder an, darunter Beauftragte der Bundesregierung und der Länder (Kultusministerkonferenz) sowie von der Hauptversammlung gewählte Experten und Vertreter von Institutionen. Die Kommission hat ihren Sitz in Bonn.
Freitag, 27. Juni 2008
Nachhaltigkeit und die Drachenmühle, dafür stehen wir!

Nachhaltigkeit bedeutet :
in ökologischer Hinsicht:
![]() | Reinhaltung des Wassers und der Luft |
![]() | Verantwortungsbewußter Umgang mit Ressourcen |
![]() | Verwendung umweltfreundlicher Energieformen |
in gesundheitlicher Hinsicht:
![]() | Erzeugung natürlicher Produkte für die Herstellung von Lebens-Mitteln mit hoher Qualität |
![]() | Erhalt und Verbesserung des ländlichen Bereichs als Lebensraum und Erholungslandschaft |
in marktstrategischer Hinsicht:
![]() | Verbrauchernahe Vermarktung bei regionaler Orientierung und Kooperation |
in sozialer Hinsicht:
![]() | soziale Absicherung der Mitarbeiter |
![]() | Integration von Benachteiligten |
![]() | Erhalt und Verbesserung des ländlichen Raums als Kulturraum |
in pädagogischer Hinsicht:
![]() | Initiativen zur Umwelterziehung |
![]() | Nutzen der verschiedenen Bildungspotentiale des Lebens und Wirtschaftens auf dem Land |
in ethischer Hinsicht:
![]() | Ehrfurcht vor dem Leben und der Natur |
![]() | Sicherung der Lebensgrundlagen künftiger Generationen |
Donnerstag, 26. Juni 2008
In Gedenken an den Bären : 26.06.2006 - 26.06.2008
http://de.wikipedia.org/wiki/JJ1JJ1, bekannt geworden als „Bruno“, der „Problembär“, war ein Braunbär, der im Mai 2006 aus der italienischen Provinz Trentino nach Norden wanderte, sich im bayrisch-österreichischen Grenzgebiet längere Zeit aufhielt und mehrfach die Landesgrenze überschritt.
Es war seit über 170 Jahren der erste Braunbär, der in Deutschland in freier Wildbahn auftrat. Der letzte Braunbär war 1835 im bayerischen Ruhpolding erlegt worden.
Während seiner Streifzüge schlug Bruno auch Haus- und Nutztiere, vor allem Schafe, zum Teil auch innerhalb von Siedlungen oder in deren Nähe. Daraufhin wurde er von der bayrischen Regierung als „Problembär“ eingestuft, der eine Bedrohung für den Menschen darstellt, und wurde – trotz deutlicher Proteste – schließlich zum Abschuss freigegeben. Die Freigabe wurde nach massiver Kritik seitens Experten und öffentlicher Diskussion zeitweise zurückgezogen. Drei Wochen lang wurde mit verschiedenen Methoden versucht, JJ1 lebend zu fangen. Am 26. Juni 2006 wurde er schließlich in der Nähe der Rotwand im Spitzingseegebiet in Bayern erlegt und ausgestopft. Seit 27. März 2008 ist er im Schloss Nymphenburg im Museum Mensch und Natur ausgestellt, wo auch das in Bayern 1835 abgeschossene Braunbär-Exemplar zu bewundern ist.
JJ1 wurde während seiner Wanderung zu einem Politikum und internationalen Medienereignis, über das unter anderem auch die New York Times[1] berichtete. Zahlreiche Menschen und Gruppen solidarisierten sich mit dem Bären.
.
Wenn die Erde krank ist und die wilden Tiere sterben,
ein neuer Stamm von Menschen wird erscheinen, aus vielen Farben, Nationen und Klassen ...
und dieser Stamm wird mit ganzen Kraft und Energie, mit ihren Taten,
die Erde wieder natürlich und grün machen.
Dieser Stamm wird als der Stamm der Regenbogenkrieger wahrgenommen.
Freitag, 20. Juni 2008
"Was ist Bildung für nachhaltige Entwicklung?"

http://www.bne-portal.de/
"Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält."
Bericht der Brundtland-Kommission,
Die Lebensweise in den Industrieländern ist durch hohen Konsum, hohe Ressourcennutzung, hohen Energieverbrauch, hohes Verkehrsaufkommen und hohe - teilweise giftige - Abfallmengen geprägt. Das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung stellt die engen Beziehungen, die zwischen Lebensstil, Umweltqualität und einer gerechten Verteilung der Ressourcen bestehen, in den Vordergrund.
Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung muss daher an den derzeitigen Lebensstilen unserer Gesellschaft anknüpfen. Querschnittsthemen wie Fragen des Klimawandels, des Umgangs mit der Ressource Wasser, oder auch Energiefragen sind in diesem Zusammenhang genauso relevant wie die Frage nach einer inter- und intragenerationellen Gerechtigkeit. Bei diesem umfassenden politischen und pädagogischen Bildungskonzept geht es daher nicht in erster Linie darum, die damit verbundenen komplexen Themenbereiche nur auf der Wissensebene zu vermitteln. Das Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist es, dem Einzelnen Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben, die es ihm ermöglichen, aktiv und eigenverantwortlich die Zukunft mit zu gestalten. In diesem Zusammenhang spielen ebenso emotionale wie auch handlungsbezogene Komponenten der Bildung eine entscheidende Rolle.
Komponenten einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, die gestaltungskompetentes Entscheiden und Handeln ausmachen, sind:
• Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen
• Vorausschauend denken und handeln
• Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln
• Gemeinsam mit anderen planen und handeln können
• An Entscheidungsprozessen partizipieren können
• Andere motivieren können, aktiv zu werden
• Die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können
• Selbstständig planen und handeln können
• Empathie und Solidarität für Benachteiligte zeigen können
• Sich motivieren können, aktiv zu werden.
Mittwoch, 18. Juni 2008
Wwoof : auf der Naturinsel Drachenmühle :)

WWOOF...
# ist eine Organisation, die Interessierten die Chance bietet, mit ökol. Höfen Kontakt aufzunehmen. Dort kannst Du mind. 2 Tage oder länger, im Tausch gegen einen kleinen unkosten Beitrag, mithelfen. (Landwirtschaftliche oder gärtnerische Vorkenntnisse sind dafür
nicht erforderlich)
# WWOOF-Deutschland wurde im Herbst 1987 nach britischem Vorbild gegründet und
# wird von einigen ehrenamtlichen Mitgliedern koordiniert und geleitet.
Und ermöglicht...
# Erfahrungen im ökologischen Land- und Gartenbau zu sammeln
# mal raus auf´s Land zu kommen
# neue Kontakte zu knüpfen
# die ökologische Bewegung zu unterstützen und
# eine Brücke zwischen Produzenten und Konsumenten zu schaffen
Wir würden uns freuen, wenn Du bei WWOOF-Deutschland bzw. beim WWOOFen mitmachst.
Viele sonnige Grüße ... das WWOOF-Team auf der Drachenmühle :)
FÖJ auf der Naturinsel Drachenmühle Ahoi :)

FÖJ und Zivildienst
Mit dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) wird jungen Menschen im Alter zwischen 16-27 Jahren ein Angebot unterbreitet, für unsere Umwelt praktisch tätig zu sein und gleichzeitig ökologische und umweltpolitische Zusammenhänge in ihrem gesellschaftlichen Kontext besser zu verstehen.
Das FÖJ ermöglicht den jungen Menschen darüber hinaus Hilfen und Orientierung für die Ausgestaltung ihres weiteren privaten und beruflichen Lebens. Die Erfahrungen aus der praktischen Tätigkeit werden dabei mit theoretischer Wissensvermittlung in zentralen Seminaren und intensiver fachlicher und persönlicher Betreuung sinnvoll kombiniert.
Das FÖJ hat sich bundesweit als eine erfolgreiche Verbindung von aktivem Engagement für die Umwelt, Umweltbildungsjahr sowie Jahr der Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung etabliert.
Darüber hinaus sind FÖJ-Teilnehmer/innen zukünftige Multiplikator/innen für den Umweltschutzgedanken, die sich zudem häufig auch nach dem FÖJ weiter engagieren
Junge Männer, die als Kriegsdienstverweigerer (KDV) anerkannt sind, können anstelle des regulären Zivildienstes auch das Freiwillige Ökologische Jahr leisten, wenn vom Bundesamt für Zivildienst eine Anerkennung auf Kriegsdienstverweigerung vorliegt. Für das Zivi-FÖJ stellen einige FÖJ-Träger Plätze bereit (siehe unter FÖJ-Träger).
Zu beachten ist, dass Kriegsdienstverweigerer das FÖJ zu FÖJ-Bedingungen leisten. Es gilt allerdings die Altersgrenze des ZDG, wonach Wehr- und Zivildienstpflichtige ab dem Alter von 23 Jahren nicht mehr eingezogen werden.
Freitag, 13. Juni 2008
So oder So ? Mitten im FFH Gebiet Döllnitzaue / Schweta ! Was sagt Ihr Dazu ?
Donnerstag, 12. Juni 2008
BioRegional Animism On.

New Animism defined
"Arguably the proper label for the type of religion practiced among traditional indigenous people who employ shamans. Rather then being "shamanists" or adherants of "shamanism," these people may be usefully named "animists." While the term was coined by Edward Tylor ( a founder of the discipline of anthropology) to define the essence of religion as 'the belief in spirits" and has played a significant role in theories about the origins of religion, it is used here in a new way. The old theory of animism alleged that indigenous people and the earliest human ancestors had made a mistake in believing in spirits. The new theory, associated with Nurit Bird-David, Eduardo Viveiros de Castro, Signe Howell, and others, sees animism as a relational ontology- the recognition that the world is full of persons, only some of whom are human. In Irving hallowell's terms, there are human persons and other-then-human-persons, including rock persons, tree persons, cloud persons, and perhaps "spirit persons."
Animist worldviews and lifeways make it necessary for there to be shamans becasue (1) humans are relatively weak and need to seek help ( in the form of knowledge, healing, or defense) from more powerful other-then-human-persons and (2) humans often offend other-then-human-persons and need mediators in order to restore respectful relationships. In this context, shamans may be defined as those persons trained and skilled at working for their community when it is necessary to seek help from or reconciliation with the wider community of life. In turn, as Graham Harvey has argued, animism makes shamans both possible and necessary because thier roles are about dealing with the problems of the living world."
from:Graham Harvey and Robert J Wallis : Historical Dictionary of Shamanism
bi·o·re·gion·al·ism
n.
The belief that social organization and environmental policies should be based on the bioregion rather than on a region determined by political or economic boundaries.
Other-Than-Human-Persons
Other-than-human-persons:
"A phrase coined by Irving Hallowel, Influenced by the Ojibwe of southern-central Canada. It refers to the widest possible community of living beings. For example, in the Ojibwe Language not only are humans, animals, fish, birds, and plants living, relational beings, but so too are objects-persons such as rocks and certian weather systems (the thunder-beings). The word spirits is sometimes attached to other words, as in rock spirit or tree spirit, to suggest that some rocks or trees are different from others. Hallowell's phrase has gained currency becasue it does not misrepresent the indigenous thought and experience that some rocks, trees, and storms, act as persons: that is, as relational, intentional, conscious, and communicative beings. This worldview and lifeway is now being called animism, which makes shamans both possible and necessary.
The phrase should not be misunderstood to imply that humans are the standard against which other "persons" might be compaired. Rather, the phrase arises among humans trying to talk with other humans. It is implicit that eagles might speak of eagle-persons and other then eagle persons, and so on. The understanding that humans are not the only persons also involves the notion that not all shamans are human. In Amazonia, for example, it is common knowledge that the most powerful shamans (or persons with shamanistic abilities, pay'e) are anacondas. Ambiguity and uncertainty about the way in which an other-than-human-person relates or acts toward humans may require human shamans to seek to alter their perspective to see what others see and deal appropriately with the resulting knowledge."
from:Graham Harvey and Robert J Wallis : Historical Dictionary of Shamanism
The goal of this project is to allow the land to express itself through us again. To reincarnate the old traditions and lost tribes, to see that new traditions are being born as new expressions of the land & skies consciousness, to commune with the land and sky and celebrate our oneness with it.
To help support a diverse system of developing ecological and spiritual cosmologies much like indigenous minds have always done, through the act of communion!
The dream is to establish a body of work that can be shared with others to promote bioregional animist communities around the world, and to establish a network of sustainable earth communities based off the
bioregional animist principles of acknowledging that we are one with our environment, that we are surrounded by other than human persons which we are related to, that we must live in a respectful way with these other than human persons, and last but not least that we can establish respectful relationships through communication with our other than human relations.
The main thesis of Bioregional animism will soon be spelled out more clearly and an open invitation of animists world round to share their perspectives in the hope of establishing a healthy and diverse perspective.
Please share your thoughts on Bioregional Animism. Share your experiences with communing with the land and sky, and the other than human persons that are our relations.
This work is part of the bioregionalism movement, the new animism ( as described by Graham Harvey and indigenous people around the world) movement, the reclaiming movement, the DYI movement, the new shamanism movement, and many, many, many, movements to just live and be in harmony with our natural surroundings. Because bioregional animism is focused on personal and communal relationships with the land and sky and the other then human persons that inhabit land and sky, the bioregional animist tribe does not attempt to find one way for every one, it does not attempt to adopt or culturally appropriate any existing cultures, but instead asks that we do as our ancestors have done, begin anew, go directly to the source or culture and animism and shamanism, and find our own way. The project asks that wee become native again and put down roots in the psychic soil of the place that we live. The project asks that we stop out sourcing our traditions and adapting practices from out side of our own bioregion and find the spirit of shamanism and animism in our back yard. The project asks that we think globally and act locally when it comes to our spiritual practice and life ways.
Dienstag, 10. Juni 2008
Kampagne für Freiheit und Vielfalt der Bildungswege!
http://bvnl.de/kampagne-fuer-freiheit-und-vielfalt-der-bildungswege/
Kampagne für
Für ein Menschenrecht auf Bildung.
Das Schulwesen in Deutschland ist in der Krise. Immer mehr Familien wollen ihr Recht auf Bildung lieber individuell verwirklichen. Dies ist in ganz Europa und den meisten Demokratien weltweit möglich. Studien aus diesen Ländern belegen den Erfolg einer Bildungspflicht – ohne Schulbesuchspflicht.
In einem freien Bildungswesen sind alle Formen des Lernens gesetzlich möglich, ob in staatlichen oder privaten Schulen, in freien Zusammenschlüssen oder auf individuelle Weise. Die Aufsichtspflicht des Staates bleibt erhalten.
Ein Schulwesen dieser Art entspräche endlich auch der UN-Kinderrechtskonvention, die für Kinder eine Bildungspflicht, keinesfalls den Schulzwang fordert. Die rechtliche Diskriminierung deutscher Kinder im internationalen Vergleich soll endlich entfallen!
Im Sinne der fünf Forderungen der Gesetzesinitiative des Bundesverbands Natürlich Lernen! e.V., BVNL. fordere ich die Verantwortlichen in Justiz und Politik auf, den Artikel 7 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, entsprechend einem menschengerechten und nachhaltigen Bildungswesen, neu zu gestalten.
Sonntag, 1. Juni 2008
Genfood? Nein Danke !

Interessante Links:
- "Die arme Sau - eine Doku über Genfood" vom WDR.
- "The Corporation", ein kanadischer Dokumentarfilm analysiert das Verhalten großer Konzerne.
- Ein Vortrag von Werner Müller über die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA, die für das Gentech - Zulassungsverfahren in Europa verantwortlich zeichnet.
- Ein witziger, provokanter 2-Minuten-Spot vom BUND über Agrarmillionen, wer sie bekommt und wer sie verdient. In der Hauptrolle Ernst Georg Schwill, bekannt aus dem Berliner Tatort und zahlreichen DEFA-Filmen.
- Die Doku "Monsanto, mit Gift und Genen" wurde von über 200 000 Menschen angesehen! Online gibt es eine achtminütige Zusammenfassung zu sehen. Interessant ist auch das dazugehörige Diskussionsforum sowie die Diskussionsrunde, u.a. mit dem französischen Aktivisten José Bové.
- 19. März. Die Klage Monsantos gegen Gentechnikgegner wurde zu neun Zehnteln abgewiesen. Hier die Pressemitteilung.
- 12. März. "Monsanto will die von der EU geforderte Überwachung des Gentech-Anbaus auf Untersuchungen von Instituten gründen, die das Unternehmen noch nicht einmal gefragt hat und die teils über gar keine relevanten Daten verfügen!" Dr. Felix Prinz zu Löwenstein von der BÖLW. Mehr dazu finden Sie hier.
- Am 4. März 2008 hat eine Veranstaltung zum Gentechnik-Versuch des Julius Kühn-Instituts im Sickter Herrenhaus stattgefunden. Ein Bericht
- Ein Artikel im TAZ-Blog zur Eröffnung des Bantam-Jahres 2007.
- Wie fing alles an? Ein Interview mit Saskia Dellwing in der SZ zum Auftakt des ersten Bantam-Mais-Jahres 2006.
Mittwoch, 28. Mai 2008
Wwoof : Umweltprojekt "Naturinsel Drachenmühle"

http://www.wwoof.de/
Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“
Familie Schembritzki (Rainbowkultur) in 04769 Mügeln/O.T. Schweta
Tel : 034362-44390 info@drachenmuehle.de www.drachenmuehle.de
Lage: zwischen Dresden & Leipzig, nähe Collmvulkan.
Die Drachenmühlen Insel liegt umgeben von Auen, Erlen, Eschen, riesige Eichen, Wassergräben, angrenzend an ein Naturschutzgebiet für Frühjahresblüher und wir befinden uns in mitten dem FFH (Flora und Fauna Habitat) Gebiet der europäischen Union!
Etwas entfernt im Wald: Der Collmvulkan mit seinen 700.000.000 Jahren, min. 5000 Jahre alte Hügelgräber & Opfersteine, einem Wüsten Schloss , Thinglinde mit ca. 1200 Jahren …und einem ca. 200.000 Jahre alten Faustkeil (Fundort :hinter der Mühle, im Norden), der Faustkeil liegt nun in Dresden im Museum!
Die Mühle an sich ist ca.1839 aus Feldstein und Schiefer wieder auferbaut, was davor lag ist ein verschleiertes sich lüftendes Geheimnis. Zum Anwesen gehören noch ein großes Backhaus, Kornspeicher, Scheune, Gewölbestallungen & ein malerisches Hühnerhaus … & jede Menge Arbeit! All die Gebäude kreisen um einen gepflasterten und von Kräutern bewachsenen Hof.
WWOOFerInnen können hier einiges lernen z.B.:
"Ökologisches Wirtschaften", Bio-Regionaler Animismus, bestimmen von Flora & Fauna, Permakultur, Jonglieren, Biodiversity … !
Unsere Aktionen sind: z.B. Weidenflechten, Biomeiler, Baumhäuser, Jonglierworkshops, Treebogs, Jurtenbau, Filzen ... Schwitzhütten :)
Öko-Handwerklichkeiten: z.B. Holzarbeiten, Maurern, Sensen, Dengeln, Zäune pflanzen, Schafe scheren …
Öko-Selbstversorgung: Sammeln von Wildkräutern für Salat & Suppen, einkochen von Obst & Gemüse zu Chutney & Marmelade, Brot backen, Kochen, Kräuter trocknen & verarbeiten, Bierbrauen, eigenen Käse herstellen (Ziege und Schafmilch), Räuchern ...
Unsere Tiere: Ungarische Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner, Enten und Wildlife!
FÖJ, KW, VJ, NB, U: im Haus, Zelt, Tipi, WZ: II,III. engl.
Samstag, 24. Mai 2008
Pressemitteilung und oOfferner Brief / Naturinsel Drachenmühle !
Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“
Zur Mühle
04769 Mügeln OT Schweta

Pressemitteilung des gemeinnützigen Umwelt-Projekt`s „Naturinsel Drachenmühle“
Hilferuf Mügelner Naturfreunde zur Erhaltung der Biodiversität.
Mügeln O.T. Schweta. Das Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“ sorgt sich in Mügeln um den Erhalt des nach § 26 Bundesnaturschutzgesetz (Landschaftsschutzgebiet) und § 26 SächsNatSchG. geschützten Biotops „Döllnitzaue“. Die besagte Fläche beleben normalerweise Rohrdommel, Weihen, Gelbbauchunken und jede Menge Biodiversität (Frösche, Kröten, Libellen, Schmetterlinge …)!
In der Vergangenheit waren hier immer wieder Landmaschinen extrem über die geschützten Feuchtwiesen gefahren und hatten sogar Gülle ausgebracht. Um dies zu verhindern, hatten naturnahe Menschen in den letzten Tagen um eines der Biotope einen lebenden Zaun aus Weiden gepflanzt.
Nun beruft sich die Agrargenossenschaft Naundorf auf einen bestehenden Pachtvertrag und verlangt die Beseitigung des Zaunes.
Mit dem anliegenden offenen Brief rufen die Naturfreunde um Hilfe und Unterstützung um einvernehmlich mit der Agrargenossenschaft das Feucht-Biotop, eine seggen- und binsenreiche Nasswiese, bewahren und schützen zu können.
Wir bitten Sie den offenen Brief, gegebenenfalls als Leserbrief, zu veröffentlichen.
Vielen Dank.
1 Vorstand Christian Sven Schembritzki
2 Vorstand Anna Theresia Schmidt
Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“
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Erhalt und Regenerierung des wertvollen Biotops Döllnitzaue in Mügeln OT Schweta
Offener Brief des gemeinnützigen Umweltprojekt`s „Naturinsel Drachenmühle“ an den Herrn Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Prof. Dr. Roland Wöller, die Herren Landräte Schöpp und Czupalla, den Bürgermeister von Mügeln, Herrn Gotthard Deuse und die Mügelner Stadträte
Bitte um Unterstützung und Vermittlung zur Erhaltung des Landschaftsschutzgebietes Döllnitzaue
wir wenden uns mit einer dringenden Bitte um Unterstützung an Sie. Als gemeinnütziger Verein bewirtschaften wir ein uns gehörendes Grundstück auf einer Insel der Döllnitz im Mügelner Ortsteil Schweta. Wir beachten dabei konsequent ökologische und ganzheitliche Grundsätze und wollen insbesondere die einzigartige Natur in diesem nach § 26 Bundesnaturschutzgesetz (Landschaftsschutzgebiet) und § 26 SächsNatSchG. geschützten Biotops „Döllnitzaue“ bewahren und erlebbar machen.
Ein Großteil dieses Biotops konnte von uns leider nicht erworben werden, sondern gehört der Bundesvermögensverwaltung, die es weiter verpachtet hat an die Agrargenossenschaft Naundorf-Niedergoseln eG.
Leider haben wir mit dem Vorstand der Agrargenossenschaft in der Vergangenheit keine gemeinsame Sprache finden können, weshalb wir uns nun mit der Bitte um Hilfe an Sie wenden:
Eine Teilfläche, von ca 2 Hektar, die als geschütztes Feucht-Biotop, eine seggen- und binsenreiche Nasswiese, einer landwirtschaftlichen Nutzung ohnehin nicht zugänglich ist, liegt uns besonders am Herzen.
Hier leben normalerweise und natürlicherweise die Rohrdommel, Gelbbauchunke, Weihen, Störche und natürlich allerlei Biodiversität!
Diese Flächen werden extrem von Maschinen der Agrargenossenschaft befahren. In diesem Jahr haben wir um dieses Biotop mit vielen Freunden gemeinsam einen lebenden Weidenzaun gepflanzt. Wir haben dabei nicht bedacht, dass das eventuell nicht erlaubt sein könnte oder als Provokation aufgefasst werden könnte. Wir wollten nur ein kleines Stückchen eines ohnehin schon gesetzlich geschützten Biotops zusätzlich sichern und somit die Aufmerksamkeit auf unser natürliches Anliegen lenken.
Bitte helfen Sie uns ganz dringend, diese Sichtweise auch dem Pächter dieser Fläche, der Agrargenossenschaft, nahezubringen. Wir sind bereit diese Fläche selbst zu kaufen oder zu pachten, oder in sonstiger Weise gemeinsam mit der Genossenschaft den Schutz dieser Fläche sicherzustellen. Derzeit droht aber wieder eine Eskalation, weil wir befürchten, dass der wirklich lebende Weidenzaun einfach abgerissen wird und ein gemeinsames Gespräch scheitern könnte.
Wir würden uns freuen, wenn Sie ein Gespräch zwischen den Parteien initiieren, vermitteln und auch begleiten könnten, in dem wir unser Anliegen besprechen und eine Einigung erzielen können.
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
1 und 2 Vorstand Christian Sven Schembritzki und Anna Theresia Schmidt
Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“ SöL e.V
Waldschlößchenbrücke : Welterbe erhalten!
http://www.welterbe-erhalten.de/unsere-arbeit/aktiv-werden/

Bundesweite und internationale Aufmerksamkeit sind berechtigt und dringend erforderlich
Nach wie vor haben die Sächsische Staatsregierung, die Dresdner Stadtratsfraktionen von CDU und FDP und die Spitze der Dresdner Stadtverwaltung die Absicht, die Waldschlößchenbrücke unter allen Umständen zu bauen, selbst wenn dabei ein Welt-Erbe unwiederbringlich zerstört wird.
Bei der Zerstörung des Welt-Erbes würden Gelder ausgebeben, die vom Bund als Fördergelder nach Sachsen gelangen.
Daher ist deutschlandweite und internationale Aufmerksamkeit und Mitsprache für das, was gegenwärtig in Dresden passiert, berechtigt.
Donnerstag, 22. Mai 2008
Amazonas-Indianer bereit zum Kampf
Die Kriegserklärung der Kayapó
Die Regierung hält daran fest, den Riesenstaudamm Belo Monte zu bauen. Die Amazonas-Indianer wehren sich gegen die drohende Lebensraumzerstörung. VON GERHARD DILGER
Der Ingenieur Rezende wurde nach seiner Rede von Indianern mit einer Machete verletzt. Foto: ap
ALTAMIRA taz Die Luft in der Sporthalle des Amazonasstädtchens Altamira ist zum Schneiden. Auf den Rängen sitzen Kleinbauern, Flussanwohner und Schüler, zu beiden Seiten der Piste hunderte IndianerInnen mit üppigem Federschmuck und schwarz-roter Körperbemalung. Paulo Fernando Rezende, Ingenieur des staatlichen Stromkonzerns Eletrobras, hält eine ausufernde Rede über die Vorzüge des Großstaudamms Belo Monte. Nach dem Willen der brasilianischen Regierung soll der Bau in der Urwaldgemeinde Ende 2009 beginnen.
Die Details von Rezendes Powerpointpräsentation kommen bei den wenigsten Zuhörern an - sehr wohl jedoch sein siegesbewusster, herablassender Tonfall. Einmal wird er von einem bedrohlichen Tanz der Indígenas unterbrochen, mehrmals von Buhrufen und Sprechchören. Der Amazonas-Nebenfluss Xingu werde keinesfalls beeinträchtigt, verspricht der Ingenieur, ebenso wenig die Indianergebiete. "Brasilien braucht den billigen Wasserstrom, um weiter wachsen zu können", sagt er.
Sein Nachredner, Roquivam Alves da Silva von der Bewegung der Staudammopfer, sagt nur einen Satz: "Wenn es nötig ist, werden wir in den Krieg ziehen, um den Xingu zu verteidigen." Daraufhin erheben sich Dutzende Kayapó unter Kampfgeschrei, stürzen sich auf Rezende, werfen ihn zu Boden und reißen ihm das Hemd vom Leib. Eine Machete fährt in seinen rechten Oberarm, Minuten später wird er mit blutverschmiertem Oberkörper aus der Halle geführt. Ein Triumphtanz folgt. Frauen zerschneiden das Hemd und zünden es an. "Die Attacke war eine Warnung an die Regierung", sagt Kazike Siranha von den Kayabi, "unsere Fischbestände sind in Gefahr."
Der Ingenieur hätte sich nach den ersten Buhrufen zurückziehen sollen, meint Bischof Erwin Kräutler, der Gastgeber des viertägigen Treffens: "Mit den Kayapó ist nicht zu spaßen." Der Zorn der Indígenas, von denen gut 600 aus 35 Gemeinschaften nach Altamira gekommen sind, ist berühmt. Vor 19 Jahren hatte eine der macheteschwingenden Frauen Geschichte geschrieben: Auf einem ähnlichen Großtreffen gegen das Vorgängerprojekt fuhr Tuíra Kayapó mit der Klinge ihrer Waffe über die Wange eines anderen Stromfunktionärs. Das Bild ging um die Welt, Rockstar Sting gab vor Ort Rückendeckung. Die Weltbank musste einen Großkredit zurückziehen, das Projekt wurde abgeblasen.
Doch die Strom- und Baulobby ließ nicht locker: Das Wasserkraftwerk spukt weiterhin durch die Regierungspläne, seit dem Amtsantritt Lula da Silvas 2003 mit neuer Verve. Ein echter Dialog mit den Betroffenen fand auch unter dem Exgewerkschafter nicht statt. Erst am Montag bezeichnete Energieminister Edison Lobão das Projekt als "unumkehrbar". "Auch wenn die Regierung jetzt nicht mehr auf Auslandskredite angewiesen ist, kann der internationale Druck dazu beitragen, dass sie doch noch umdisponiert", hofft hingegen Staatsanwalt Felício Pontes.
Nach den jetzigen Planungen wäre Belo Monte mit einer Spitzenkapazität von 11.200 Megawatt der drittgrößte Staudamm der Welt, obwohl nun nicht mehr 1.250 Quadratkilometer Regenwald geflutet würden, sondern "nur" noch 400. Nach Regierungsangaben soll der Damm umgerechnet 4,3 Milliarden Euro kosten. Doch wegen der saisonal stark schwankenden Wasserzufuhr würde er sich erst nach dem Bau weiterer Staustufen rechnen, warnen Kritiker. "Wenn Belo Monte durchgeht, gibt es in Amazonien kein Halten mehr", meint Umweltaktivist Glenn Switkes - mit fatalen Folgen für Zehntausende am Xingu und das gesamte artenreiche Regenwaldgebiet.
Mittwoch, 21. Mai 2008
UN-Artenschutzkonferenz in Deutschland
Die Welt schaut auf Deutschland: Vom 19. bis 30. Mai findet in Bonn die UN-Artenschutzkonferenz COP9 zum "Übereinkommen für biologische Vielfalt" statt. Auf der Konferenz geht es um den weltweiten Schutz und die Bewahrung der Biodiversität.
Der Mensch ist dabei, auch die abgeschiedensten Orte und die letzten unbesiedelten Flächen dieser Erde in Besitz zu nehmen. Das wundervoll vielfältige Leben um uns herum drängen wir immer mehr zurück. Hierzulande steht rund die Hälfte aller Tiere und Pflanzen auf der Roten Liste der bedrohten Arten.
Montag, 19. Mai 2008
Vielfalt fördern: Agrarsubventionen umverteilen

Die zwei Säulen der EU-Agrarpolitik
Die EU-Agrarsubventionen sind mit rund 50 Milliarden Euro jährlich mit Abstand der größte Posten im Europa-Haushalt. Sie gliedern sich in zwei Säulen: Rund 80 Prozent der Gelder werden für die so genannte Marktorganisation ausgegeben, wovon der größte Teil in Form von Direktzahlungen – vor allem flächenbezogen – an die Landwirte fließt. Das ist die Erste Säule. Die restlichen 20 Prozent bilden die Zweite Säule, die ländliche Entwicklung. Dieser viel kleinere Topf finanziert u. a. die Umstellung auf Ökolandbau, Investitionshilfen, Natura-2000-Maßnahmen und Regionalwirtschaft.
taz / Was steckt hinter dem Wortungetüm "Biodiversität"?

Was steckt hinter dem Wortungetüm "Biodiversität"? Der in den 80er-Jahren geprägte Begriff geht über die klassischen Konzepte von Arten- und Naturschutz hinaus. Biodiversität, oder "biologische Vielfalt", meint nicht nur die Vielfalt von Arten, sondern auch die der dazugehörigen Lebensräume und die genetische Vielfalt innerhalb von Arten, die eine wichtige Voraussetzung für das Überleben in einer sich verändernden Umwelt darstellt. Das Umweltministerium findet die Bezeichnung zu kompliziert und nennt die UN-Konferenz zur Biodiversität in ihren Veröffentlichungen "UN-Naturschutzkonferenz".
Was geht mich die biologische Vielfalt an? Wenn die Vielfalt unseres Planeten abnimmt, ist das keineswegs nur ein Problem für Liebhaber von Käfern, Vögeln oder dem Tasmanischen Beutelwolf, der Anfang des letzten Jahrhunderts ausgerottet wurde. Der Reichtum an Arten und Sorten sichert nicht nur unsere Ernährung; er ist auch Grundlage der Herstellung vieler Produkte. Allein zur Arzneigewinnung werden 10.000 bis 20.000 Pflanzenarten genutzt. Die Vernichtung von Ökosystemen wie Regenwäldern oder Feuchtgebieten bedroht zudem das Klima und die Trinkwasserversorgung.
Wer stellt sich dem Erhalt der Vielfalt in den Weg? Ursache für Artensterben ist die Vernichtung des Regenwaldes für neue Plantagen ebenso wie die industrielle Land- und Forstwirtschaft oder die Überfischung der Meere. Die Agrarkonzerne profitieren sogar davon, wenn die natürliche Sortenvielfalt abnimmt, denn dann wächst der Markt für standardisiertes, oft patentiertes Saatgut.
Was tut die Politik? Sie hat immerhin erkannt, dass sie etwas tun muss, doch die Fortschritte sind bisher gering. Vom 19. bis 30. Mai ist Deutschland Gastgeber der UN-Biodiversitätskonferenz. 5.000 Teilnehmer diskutieren darüber, wie die biologische Vielfalt gerettet werden kann und wie Kosten und Nutzen gerecht verteilt werden können. Umwelt- und Entwicklungsorganisation, deren Forderungen deutlich weiter gehen, veranstalten vom 12. bis 16. Mai eine internationale Alternativkonferenz unter dem Titel "Planet Diversity".
Was kann ich selbst für die biologische Vielfalt tun? Im eigenen Garten hilft nicht nur der Verzicht auf Pestizide, sondern generell eine möglichst große Naturnähe. Auch beim Einkauf kann jeder Einfluss nehmen: Verzicht auf Tropenholz und exotische Spezialitäten sollte selbstverständlich sein. Weniger Rindfleischkonsum hilft dem Regenwald, weil das Tierfutter oft von gerodeten Flächen stammt. Auch wer regionale Gemüsesorten den genormten Industrielebensmitteln vorzieht, unterstützt die Vielfalt. Und gegen die industrielle Landwirtschaft, die hierzulande zu den größten Bedrohungen der Natur gehört, hilft der Kauf von - möglichst regionalen - Bioprodukten. Weil viele Probleme jedoch nicht individuell, sondern nur politisch gelöst werden können, braucht es zudem ein möglichst breites Engagement für diese Fragen
Zum Überblick über das Arten-Dossier
Andere taz.de-Dossiers.
Samstag, 17. Mai 2008
Eine kurze Geschichte von Gaia
Die Erde ist rund 4,6 Milliarden Jahre alt.Verkürzen wir zum besseren Verständnis diese Zeitspanne
§ 26 SächsNatSchG
§ 26 SächsNatSchG
Schutz bestimmter Biotope
(1) Auch ohne Rechtsverordnung oder Einzelanordnung und ohne Eintragung in Verzeichnisse stehen nachfolgende Biotope unter besonderem Schutz:
1.
Moore, Sümpfe, Röhrichte, seggen- und binsenreiche Nasswiesen, Bruch-, Moor-, Sumpf- und Auwälder,
2.
Quellbereiche, natürliche oder naturnahe Bereiche fließender und stehender Binnengewässer einschließlich ihrer Ufer und der dazugehörigen uferbegleitenden natürlichen oder naturnahen Vegetation sowie ihrer natürlichen oder naturnahen Verlandungsbereiche, Altarme und regelmäßig überschwemmten Bereiche,
3.
Trocken- und Halbtrockenrasen, magere Frisch- und Bergwiesen, Borstgrasrasen, Schwermetallrasen, Wacholder-, Ginster- und Zwergstrauchheiden,
4.
Gebüsche und naturnahe Wälder trockenwarmer Standorte einschließlich ihrer Staudensäume, höhlenreiche Altholzinseln und höhlenreiche Einzelbäume, Schlucht-, Blockhalden- und Hangschuttwälder,
5.
offene Felsbildungen, offene natürliche Block-, Schutt- und Geröllhalden, Serpetinitfelsfluren, offene Binnendünen, Lehm- und Lösswände,
6.
Streuobstwiesen, Stollen früherer Bergwerke sowie in der freien Landschaft befindliche Steinrücken, Hohlwege und Trockenmauern.












